Jetzt: Bilgram u.a.: Partita "Maria durch ein' Dornwald ging"
Bilgram u.a.: Partita "Maria durch ein' Dornwald ging"

Die Sakramente der Kirche

Ein Sakrament (lateinisch "sacramentum") ist ein sichtbares Zeichen für das unsichtbare Wirken Jesu Christi in seiner Kirche. Durch die Sakramente erlangt der Gläubige nicht mehr Gnade, sondern festigt seine Beziehung zu Gott. Die Sakramente stärken den Glauben und werden durch die Mühen des Menschen ergänzt: Im Zusammenspiel von Gott und Menschen entfalten sie ihre Wirkung.
Im Katechismus der Katholischen Kirche (KKK) heißt es: "Sakramente des neuen Bundes sind von Christus eingesetzt." Es gibt sieben Sakramente: TaufeFirmungEucharistieBußeKrankensalbungWeihe  und Ehe. Diese sieben Sakramente betreffen alle Stufen und wichtigen Zeitpunkte im Leben eines Christen: Sie geben dem Glaubensleben der Christen Wachstum, Heilung und Sendung. Es besteht also eine gewisse Ähnlichkeit zwischen den Stufen des natürlichen Lebens und den Stufen des geistlichen Lebens.

Die Sakramente sind in der Bibel begründet

Taufe und Eucharistie haben seit den Anfängen der Kirche eine Sonderstellung innerhalb der Sakramentenordnung. Grund dafür ist die Einsetzung durch Jesus Christus selbst: Er wird von Johannes im Jordan getauft und beauftragt auch seine Jünger, alle Menschen zu taufen.
Beim letzten Abendmahl setzt Jesus die Eucharistie ein: "Tut dies zu meinem Gedächtnis". Auch alle anderen Sakramente sind in der Heiligen Schrift belegt: Die Handauflegung bei der Firmung oder der Weihe in der Apostelgeschichte (Apg 8,14-17), die Krankensalbung (Mk 6,13) und das Sakrament der Buße (Mt 15,18).

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