Jetzt: NYOMBAYIRE Faustin: MWAMIKAZI W'ISI N'IJURU (Königin des Himmels und der Erde)
NYOMBAYIRE Faustin: MWAMIKAZI W'ISI N'IJURU (Königin des Himmels und der Erde)

Der Synodale Weg

Worum geht es?

Die Kirche in Deutschland hat sich am 1. Dezember 2019 auf einen "Synodalen Weg" begeben, der bis 2023 andauern wird. Es soll ein Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, angestoßen durch den Missbrauchsskandal. Praktisch gesehen, handlet es sich um einen Gesprächsprozess zwischen Bischöfen und Laien aus verschiedenen (Erz-) Bistümern. Es wird in vier thematisch unterschiedlichen Foren diskutiert und gearbeitet. An jedem Forum nehmen 30 bis 35 Mitglieder teil, die durch die Synodalversammlung gewählt werden. Es handelt sich entweder um Mitglieder der Synodalversammlung selbst oder um Beraterinnen und Berater. Jedes Forum wählt aus seinen Mitgliedern zwei Vorsitzende, wobei einer Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz und einer Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist. Das Forum erarbeitet die Vorlage für die Synodalversammlung. 

Im Zeitraum von Herbst 2021 bis Oktober 2023 sind drei Phasen für die Synode zum Thema Synodalität der Kirche vorgesehen: eine diözesane, eine kontinentale und eine weltkirchliche. Papst Franziskus sagte, Ziel des mehrstufigen Prozesses sei ein anderer Umgangsstil in der Kirche. Alles ändere sich, wenn wir zu echten Begegnungen mit Gott und untereinander fähig seien, so der Papst. Parallel zum weltweiten synodalen Prozess läuft auch in Deutschland ein breit angelegter Reformprozess, der Synodale Weg. Im Interview sprechen wir mit dem Augsburger Bischof Bertram Meier über den Synodalen Weg weltweit und den laufenden Reformprozess in Deutschland.

Synodalforum 1:  „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag"

"Das Thema des 1. Synolalen Forums lautet: „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“ Das Forum fragt, wie mit der Macht in der Kirche umgegangen wird. Was muss getan werden, um Machtabbau und eine Verteilung von Macht zu erreichen?" (Text: www.synodalerweg.de)

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Synodalforum 2: "Priesterliche Existenz heute"

Das Forum fragt, wie die priesterliche Existenz und das Amt des Priesters in Zukunft aussehen, im Lichte der Tradition der Kirche, aber auch unter veränderten Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch die Frage, welche Ämter und Lebensformen der Sendung der Kirche in der Welt dienen. Der Zölibat wird als Ausdruck der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus hoch geschätzt. Wie weit er zum Zeugnis des Priesters in der Kirche gehören muss, wird diskutiert werden. (Text: www.synodalerweg.de)

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Synodalforum 3: „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“

"Das Forum beleuchtet die Rolle der Frau in der Kirche. Mit dem Synodalen Weg geht es um die Frage, wie die Relevanz von Glaube und Kirche wieder in die gesellschaftliche Debatte eingebracht und gleichzeitig Antworten auf innerkirchliche Fragen gegeben werden können. Das geht nur in einer Gemeinsamkeit von Frauen und Männern in der Kirche, was sich bereits jetzt an vielen engagierten Frauen in Leitungsfunktionen im kirchlichen Bereich zeigt." (Text: www.synodalerweg.de) 

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Synodalforum 4: „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“

Das Forum behandelt Fragen der Sexualmoral der Kirche, die immer weniger Zuspruch und Akzeptanz finden. Dabei geht es auch um eine stärkere Berücksichtigung der Erkenntnisse aus Theologie und Humanwissenschaften. Dazu gehört, dass die personale Bedeutung der Sexualität kaum Beachtung findet. Das Resultat: Die Moralverkündigung gibt der überwiegenden Mehrheit der Getauften keine Orientierung.
(Text: www.synodalerweg.de)

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