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Pfarrei der Woche: St. Marien Oschersleben

Eingebettet in die fruchtbare Landschaft der „Magdeburger Börde“ liegt das „sächsische Rom“ im „Land der Frühaufsteher“. Im 19. Jahrhundert galt St. Marien Oschersleben als vorbildliche Pfarrei in einer durchwegs unkatholischen Gegend. Hier ist unser Übertragungswagen dieses Mal zu Gast im Rahmen unserer Aktion "Pfarrei der Woche".

Die beeindruckende große neugotische Backsteinkirche St. Marien strahlt Geborgenheit in stürmischen Zeiten aus. Im Hochaltar thront eine Marienstatue, die nach der Reformation 300 Jahre auf dem Dachboden von Privatleuten überdauerte. Heute halten Pfarrer Christoph Sperling und seine Gemeinde den Glauben in einem mehrheitlich konfessionslosen Umfeld hoch. Hören Sie Details im Interview.

Fluss in Sachsen-Anhalt mit vier Buchstaben? 
Pfarrer Christoph Sperling schätzt, dass das Flüsschen „Bode“ im Kreuzworträtsel nicht vorkommt. Doch gibt er einen Anhaltspunkt für Geografie-Muffel: Oschersleben an der Bode ist eine Stadt, die sich zwischen Berlin und Hannover befindet. Eingebettet in die fruchtbare Landschaft der „Magdeburger Börde“ liegt das „sächsische Rom“ im „Land der Frühaufsteher“. Im 19. Jahrhundert galt St. Marien Oschersleben als vorbildliche Pfarrei in einer durchwegs unkatholischen Gegend. Der zweite ortsansässige Priester nach der Reformation gab 1866 sein Leben bei der Pflege von Cholerakranken und wird noch heute von den Gläubigen verehrt.

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