Herbst-Vollversammlung der DBK in Wiesbaden
Vom 25. bis 28. September haben wir live berichtet von der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Wiesbaden. Hier finden Sie das Programm der Tagung sowie Interviews, die Pressekonferenzen und Bilder.
Aus unserem Team war unser Redakteur und Studioleiter in München Ralf Oppmann für Sie vor Ort. Hier finden Sie alle Pressekonferenzen, Predigten und exklusive Interviews.
Die Frühjahrsvollversammlung im kommenden Jahr wird in Augsburg stattfinden.
Montag, 25. September 2023 | ||
14:30 Uhr | Pressestatement des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, zum Auftakt der Vollversammlung | |
15:45 Uhr | Bildtermin im Sitzungssaal zum Auftakt der Vollversammlung | |
17:15 Uhr | Busshuttle für die Journalisten zum Eröffnungsgottesdienst in St. Bonifatius | |
18:30 Uhr | Eröffnungsgottesdienst in St. Bonifatius | |
Dienstag, 26. September 2023 | ||
07:30 Uhr | Gottesdienst in der Kapelle des Wilhelm-Kempf-Hauses | |
13:00 Uhr | Pressegespräch zum Thema "Missbrauch geistlicher Autorität – Zum Umgang mit Geistlichem Missbrauch" mit:
Unter der Federführung von Bischof Heinrich Timmerevers ist die Arbeitshilfe "Missbrauch geistlicher Autorität – Zum Umgang mit Geistlichem Missbrauch" entstanden. Sie wurde auf der Frühjahrs-Vollversammlung 2023 diskutiert und verabschiedet und im Pressegespräch erstmals vorgestellt. Damit leistet die katholische Kirche einen wichtigen Diskussionsbeitrag zu diesem wissenschaftlich in den Anfängen beachteten Feldes. | |
19:30 Uhr | Einladung des Bistums Limburg für die akkreditierten Journalistinnen und Journalisten zu einem Abendessen mit Bischof Dr. Georg Bätzing und weiteren Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz | |
Mittwoch, 27. September 2023 | ||
07:30 Uhr | Gottesdienst in der Kapelle des Wilhelm-Kempf-Hauses | |
13:00 Uhr | Pressegespräch zur Vorbereitung der Weltsynode in Rom (XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode) mit:
Wenige Tage nach der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz beginnt in Rom die Weltsynode. Die von der Deutschen Bischofskonferenz gewählten und zusätzlich vom Papst ernannten bischöflichen Mitglieder der Synode aus Deutschland geben einen Überblick zu den Erwartungen und Chancen der Synode. | |
Donnerstag, 28. September 2023 | ||
07:30 Uhr | Gottesdienst in St. Birgid - Gedächtnisgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz | |
14:00 Uhr | Abschlusspressekonferenz mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, und der Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Beate Gilles | |
Unter Leitung des Vorsitzenden der DBK, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), nehmen 65 Bischöfe und Weihbischöfe teil. An der Eröffnungssitzung der Vollversammlung am Montag, 25. September 2023, wird der Apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, teilnehmen. Als Gäste anderer Bischofskonferenzen werden Erzbischof Stanisław Budzik (Polen/ Lublin) und Weihbischof Jean-Pierre Batut (Frankreich/Toulouse) anwesend sein.
Die wichtigesten Punkte der Beratungen in den kommenden Tagen:
- Reflexionsprozess zum Synodalen Weg der Kirche in Deutschland
- Fragen für die anstehende Weltsynode in Rom, die ab Oktober stattfindet
- Diskussion zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs sowie zum aktuellen Stand der im vergangenen Jahr vorgenommenen Neustrukturierung dieses Arbeitsfeldes
- Öffentliche Vorstellung des beschlossenen Dokuments zum Thema "Geistlicher Missbrauch"
- Planungen für das Heilige Jahr 2025 in Rom
- Rückblick auf den Weltjugendtag 2023 in Lissabon
- Aktuelle politische Fragen wie u. a. die Problematik um den assistierten Suizid
- Gespräche zur Lage in der Ukraine, Nicaragua und dem Niger, angesichts internationaler Kriege und Konflikte
Alle Angaben sind der offiziellen Website der DBK entnommen.
Tag 4
Zusammenfassung
Zum Ende ihrer Vollversammlung stellen die katholischen Bischöfe klar, dass sie das Anerkennungsverfahren bei Missbrauchsfällen nicht ändern wollen. Mit Blick auf die AfD warnen sie vor extremistischen Positionen.
Trotz Forderungen von Missbrauchsbetroffenen nach einem "Systemwechsel": Die katholische Kirche in Deutschland hält am bestehenden System der freiwilligen Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer fest. Es sehe bereits jetzt vor, dass sich die individuellen Zahlungen "am oberen Bereich" der durch staatliche Gerichte zuerkannten Schmerzensgelder orientierten, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Wiesbaden.
Daher finde das - Aufsehen erregende - Urteil des Landgerichts Köln bereits jetzt "in vergleichbaren Fällen Berücksichtigung im Anerkennungsverfahren". Dies gelte sowohl für neue und laufende als auch für bereits beschiedene Anträge, wenn Betroffene einen Antrag auf erneute Prüfung stellten. In dem inzwischen rechtskräftigen Urteil hatte das Kölner Landgericht dem missbrauchten früheren Ministranten Georg Menne die bislang höchste derartige Schmerzensgeldsumme von 300.000 Euro zugesprochen. Die Kirche hatte Menne nur 25.000 Euro in Anerkennung des Leids gezahlt.
Die Bischöfe erwarteten nun mit Blick auf das Kölner Urteil und weitere anhängige Zivilverfahren eine "deutliche Dynamisierung der Bescheidhöhen" durch die zuständige Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen (UKA), sagte Bätzing. Deshalb sei die Vollversammlung Vorschlägen des Betroffenenbeirates der Bischofskonferenz nach einem "Systemwechsel" beim Entschädigungsverfahren nicht gefolgt.
Der Betroffenenbeirat hatte gefordert, an die Stelle der bisherigen individuellen Anerkennungsprüfung solle künftig die Einordnung in drei tatorientierte Grundpauschalen durch die UKA erfolgen. Doch eine solche Pauschalierung wäre schwierig, so Bätzing. Einzelfallentscheidungen wie bislang seien gerechter.
Bätzing betonte die Unabhängigkeit der Institution UKA sowie die "niedrigen Hürden" und die Flexibilität des bisherigen Verfahrens. Es setze "nicht voraus, dass der sexuelle Missbrauch voll bewiesen ist", betonte er. Es genüge, dass Betroffene ihren Fall "plausibel" vortrügen.
Die Bischöfe warnten zum Abschluss ihres Treffens vor einem zunehmenden Extremismus in der AfD und in der Gesellschaft. "Wir haben den Eindruck, dass extremistische Positionen immer unverhohlener öffentlich geäußert werden", erklärte Bätzing. "Wir nehmen das Erstarken der Partei 'Alternative für Deutschland', die zunehmend (rechts-)extreme und demokratiefeindliche Positionen vertritt, mit großer Sorge wahr." Bätzing ergänzte: "Wir Bischöfe werben dafür, dass unser Land kein alternatives Deutschland wird, das fremdenfeindlich, antieuropäisch und nationalistisch wird."
Drei Jahre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Suizidbeihilfe forderten die Bischöfe erneut eine Stärkung der Suizidprävention in Deutschland. Der assistierte Suizid dürfe nicht zur gesellschaftlichen Normalität am Lebensende werden. Deshalb brauche es ein Schutzkonzept und eine gesetzliche Regelung, damit betroffene Menschen solch gravierende Schritte wirklich informiert, selbstbestimmt und ohne äußeren Druck fassen könnten.
Der Bischofskonferenz-Vorsitzende reagierte vor Journalisten zudem kritisch auf Pläne der Bundesregierung, Abtreibung zum verbindlichen Teil des Medizinstudiums zu machen. "Es ist der Gewissensentscheidung von Ärzten anvertraut, ob sie sich in diesem Feld engagieren oder nicht", sagte Bätzing. "Ärzte haben Leben zu schützen."
Mit Blick auf Kriegs- und Krisenherde im Ausland riefen die Bischöfe zur Hilfe für Armenien auf. Die internationale Gemeinschaft und die EU müssten dem Land Unterstützung für die Versorgung von Vertriebenen und Geflüchteten aus der Region Berg-Karabach anbieten, forderte Bätzing. Armenien müsse mit bis zu 100.000 Flüchtlingen rechnen, die meisten von ihnen seien Christen. Es dürfe nicht zu einer Auslöschung der Armenier und der über 1.000 Jahre alten christlichen Kultur in der Region kommen.
Die Herbstvollversammlung von insgesamt 65 Diözesan- und Weihbischöfen tagte seit Montag in Wiesbaden - statt wie gewohnt in Fulda. Die Frühjahrsvollversammlung im kommenden Jahr wird in Augsburg stattfinden.
Tag 3
- Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz,
- Bischof Dr. Felix Genn (Münster),
- Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg),
- Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau),
- Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen)
Wenige Tage nach der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz beginnt in Rom die Weltsynode. Die von der Deutschen Bischofskonferenz gewählten und zusätzlich vom Papst ernannten bischöflichen Mitglieder der Synode aus Deutschland geben einen Überblick zu den Erwartungen und Chancen der Synode.
Zusammenfassung:
Die katholische Kirche in Deutschland hat viele Mitglieder verloren und auch viel Glaubwürdigkeit. Sie setzt daher auf Reformen. Doch die Frage ist: Kommt es bei der bevorstehenden Weltsynode zu konkreten Änderungen?
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wünscht sich, dass die Ergebnisse der Weltsynode im Oktober auch für den Papst verbindlicher sind als bisher geplant. Bislang könne Papst Franziskus frei entscheiden, ob und welche Beschlüsse der Synode am Ende in Kraft treten, erklärte der Limburger Bischof Georg Bätzing bei der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz am Mittwoch in Wiesbaden. Er hoffe, dass sich Franziskus stärker "an das gebunden fühlt und konkret bindet, was dort inhaltlich geschieht".
Vom 4. bis 29. Oktober beraten rund 450 Synodenteilnehmende in Rom über eine Art neue Verfassung für die Kirche, die den Mitgliedern mehr Mitbestimmung ermöglichen soll. Zu den Themen gehören auch der Umgang der Kirche mit Frauen und sexuellen Minderheiten sowie die künftige Rolle der Bischöfe. Zum ersten Mal dürfen in Rom auch Laien und Frauen mit abstimmen.
Der Passauer Bischof Stefan Oster sieht Vorteile darin, dass am Ende allein der Papst entscheidet: Franziskus habe ein besonderes Charisma und einen Überblick über die gesamte Weltkirche. Er könne daher gut beurteilen, was bei der Weltsynode "der Geist Gottes ihm und uns allen sagt".
Der Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland ist nach Ansicht Osters kein gutes Vorbild für die Beratungen in Rom. Der deutsche Synodale Weg habe zu mehr Gegeneinander geführt: "zwischen der Kirche in Deutschland und Rom, unter uns Bischöfen und innerhalb des Volkes Gottes".
Für die Weltsynode wünsche sich Papst Franziskus etwas anderes, sagte Oster. Sie solle nicht "von politischen Prozessen, strategischem Vorgehen und dem deutlichen Einsatz von öffentlichem Druck" geprägt sein. Wichtig sei die Frage: "Warum gelingt es uns so selten, Menschen zum Glauben an das Evangelium einzuladen, während zugleich Hunderttausende der Kirche den Rücken kehren?"
Bischof Oster hatte im Juni zusammen mit drei anderen Bischöfen dagegen gestimmt, dass der Verband der Diözesen Deutschlands die Fortsetzung des Synodalen Wegs finanziert. Konkret geht es um den geplanten Synodalen Ausschuss, der vom kommenden November an einen Synodalen Rat als Dauergremium von Bischöfen und Laien vorbereiten soll. Auch der Vatikan hatte sich mehrfach gegen die Gründung eines Synodalen Rats ausgesprochen, denn die Autorität der Bischöfe dürfe nicht eingeschränkt werden.
Bischof Bätzing will zusammen mit der großen Mehrheit der Bischöfe den Synodalen Weg fortführen. Er setzt darauf, dass die Weltsynode den Bischofskonferenzen der verschiedenen Länder mehr Freiräume verschaffen wird: "Teilkirchen gehen ganz unterschiedliche Wege in einem Geist. Wenn wir diese Erfahrung miteinander teilen, kann vielleicht auch die Angst kleiner werden, dass Vielfalt zu Brüchen führt." Stattdessen sollte die Vielfalt innerhalb der Kirche als Reichtum verstanden werden, sagte Bätzing.
Er bedauerte, dass es bei der Weltsynode keine eigene deutsche Sprachgruppe gibt. Eine solche Sprachgruppe habe beispielsweise beim europäischen Vorbereitungstreffen in Prag gut zusammengearbeitet. Darin seien auch Vertreter aus osteuropäischen Ländern und Belgien vertreten gewesen, so dass viel internationale Erfahrung zusammengekommen sei.
Wie Bätzing hofft auch der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck, dass die Themen des Synodalen Weges auch in Rom zur Sprache kommen: "Insbesondere vor dem Hintergrund von sexualisierter Gewalt in der Kirche ging und geht es darum, zu konkreten Schritten der Veränderung zu kommen."
Neben Bätzing, Oster und Overbeck nehmen auch der Augsburger Bischof Bertram Meier und der Münsteraner Bischof Felix Genn an der Bischofssynode teil. Meier dämpfte Hoffnungen, dass es "schnelle Lösungen" geben werde. Zugleich zog er einen Vergleich mit Experimenten im Chemiesaal: Diese könnten "zu ganz neuen Lösungen, aber auch zu Explosionen führen".
(KNA)
Tag 2
Bischof Dr. Michael Gerber neuer stellvertretender Vorsitzender der DBK
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat am Vormittag Fuldas Bischof Dr. Michael Gerber zum neuen Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Gerber tritt damit die Nachfolge von Franz-Josef Bode an, dessen Rücktritt als Bischof von Osnabrück vor einem halben Jahr angenommen worden war. Gerber gehört der Deutschen Bischofskonferenz seit 2013 an, seit 2019 ist er Bischof von Fulda.
- Bischof Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen), Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule
- Bischof Dr. Peter Kohlgraf (Mainz), Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz
- Bischof Dr. Michael Gerber (Fulda), Vorsitzender der Kommission Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste
Unter der Federführung von Bischof Heinrich Timmerevers ist die Arbeitshilfe "Missbrauch geistlicher Autorität – Zum Umgang mit Geistlichem Missbrauch" entstanden. Sie wurde auf der Frühjahrs-Vollversammlung 2023 diskutiert und verabschiedet und im Pressegespräch erstmals vorgestellt. Damit leistet die katholische Kirche einen wichtigen Diskussionsbeitrag zu diesem wissenschaftlich in den Anfängen beachteten Feldes.
Zusammenfassung:
"Ich weiß, was Gott von dir will!" Ein Priester oder geistlicher Begleiter hat sich mit solchen Sätzen bisher oft durchgesetzt. Das soll sich ändern. Die katholische Kirche warnt jetzt vor geistlichem Missbrauch.
Die katholischen Bischöfe in Deutschland wollen den Missbrauch geistlicher Autorität bekämpfen und bestrafen. "Die bisweilen lebenslang wirkenden Verwundungen solchen Missbrauchs sind denen des sexuellen Missbrauchs vergleichbar", sagte der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, am Dienstag bei der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz in Wiesbaden.
Sexueller Missbrauch werde oft von geistlichem Missbrauch vorbereitet. Darunter versteht man die Manipulation, Ausnutzung oder Bevormundung von Menschen im Namen Gottes - etwa in der Seelsorge, bei der Beichte oder geistlichen Begleitung.
Geistlicher Missbrauch ist bisher weder kirchenrechtlich noch strafrechtlich als Straftat definiert. Das soll sich nach dem Willen der Bischöfe ändern: "Ich glaube, dass wir dahinkommen werden", sagte Timmerevers. "Opfer von geistlichem Missbrauch haben es nach wie vor sehr schwer, sich Gehör zu verschaffen."
Eine am Dienstag vorgestellte Arbeitshilfe der Bischofskonferenz soll dazu beitragen, die Vorbeugung und Aufarbeitung zu verbessern. Betroffene sollen sich an unabhängige Beraterinnen und Berater in Anlaufstellen wenden können, um Hilfe zu bekommen. Täter sollen zur Rechenschaft gezogen werden.
Woran kann man geistlichen Missbrauch erkennen? Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf sieht die Grenze dort erreicht, wo jemand sagt: "Ich weiß genau, was für dich richtig ist." Seelsorger und geistliche Begleiter dürften niemanden in die Abhängigkeit führen: "Ich darf meine Stimme und Idee nicht mit der Stimme Gottes verwechseln."
Kohlgraf wies auf ein Forschungsprojekt der Universität Münster hin. Untersucht wird dabei der Missbrauch in den geistlichen Gemeinschaften "Totus Tuus" (Bistum Münster) und "Christusgemeinschaft" (Bistum Osnabrück). Die Bischofskonferenz habe zudem bereits 2020 eine Anlaufstelle vor allem für betroffene Frauen eingerichtet. Sie ist erreichbar unter www.gegengewalt-inkirche.de
(KNA)
Tag 1
Rückblick auf die Frühjahrs-Vollversammlung der DBK 2023
Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz fand vom 27. Februar bis zum 2. März 2023 in Dresden statt. Unsere Redakteure Johannes Wieczorek und Ralf Oppmann waren für Sie vor Ort.
In den viertägigen Beratungen standen u.a. die Situation der Ukraine und der Reformprozess der Kirche in Deutschland, der sogenannte Synodale Weg, auf der Tagesordnung.
Alle Beiträge und Bilder zur Frühjahrsvollversammlung 2023 in Dresden finden Sie hier
Hier finden Sie einen Rückblick mit Beiträgen und Stimmen von der Versammlung sowie eine Zusammenfassung der Tage:





