Jetzt: P. Prof. Dr. Anton Witwer - Der Bekehrungsweg des Ignatius von Loyola und seine Bedeutung für uns heute.
P. Prof. Dr. Anton Witwer - Der Bekehrungsweg des Ignatius von Loyola und seine Bedeutung für uns heute.

radio horeb in Deutschlands Gefängnissen

Das Gefängnisprojekt von radio horeb hat seinen Anfang 2017 genommen, in der Vorbereitung der Übertragung eines Wortgottesdienstes aus der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. radio horeb und der Verein "Set-Free" arbeiten in diesem Bereich zusammen, um den Gefangenen als gesellschaftlicher Randgruppe Teilhabe am Informationsangebot zu ermöglichen.
Das Projekt "Kostenlose horeb-Radiogeräte für Inhaftierte" tut genau das: radio horeb hilft dabei, wenn Inhaftierte sich besonders intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen. Den Verantwortlichen, Programmdirektor Pfarrer Richard Kocher, und dem Vorsitzenden von "Set-Free", Pedro Holzhey ist es ein Anliegen, den Männern und Frauen einen einfachen, kostenlosen und intensiven Empfang von DAB+ Radiosendern ermöglichen, speziell auch für die Programminhalte von radio horeb selbst. Das Angebot kennt keine Konfession und gilt unterschiedslos für alle Inhaftierten.

2.500 Geräte in 67 Vollzugseinrichtungen in 15 Bundesländern

Die Etablierung des Radios in den Gefängnissen läuft wie folgt ab:
Zu Projektbeginn nimmt Pedro mit den entsprechenden Ansprechpartnern in den Gefängnissen - meist sind das die Seelsorger oder Sozialarbeiter vor Ort -  Kontakt auf. Diese Ansprechpartner prüfen dann zusammen mit der Anstaltssicherheit und der Anstaltsleitung die Zulassung der Geräte. Danach geht es darum, wie viele Geräte gebraucht werden, damit die Lieferung organisiert werden kann.

Die hochqualitativen Radiogeräte kommen kostenlos zu den Inhaftierten, bleiben allerdings allerdings als Dauerleihgabe Eigentum der  Anstalt.
Empfänger sind primär Inhaftierte, die besonders bedürftig sind und/oder sich besonders intensiv mit ihrem Leben oder ihrem Glaubensweg auseinandersetzen, zum Beispiel durch die Teilnahme an sozial-christlichen Gesprächsgruppen. Jene, die ein Gerät bekommen, erhalten dazu ein Merkblatt, in dem sie über das Projekt informiert werden und auch darüber, wie sie sich an an radio horeb wenden können.

Mittlerweile können Inhaftierte in 67 deutschen Vollzugseinrichtungen radio horeb hören. Seitdem konnten wir in 15 Bundesländern rund 2.500 Radios im Wert von mehr als 140.000 Euro verteilen. Insgesamt haben wir bereits über 170.000 Euro in das Projekt investiert.

Auf die Bundesländer verteilen sich die Geräte wie folgt:

  • Baden-Württemberg: 385
  • Bayern: 347
  • Berlin: 53
  • Brandenburg: 71
  • Bremen: 89
  • Hamburg: 32
  • Hessen: 51
  • Mecklenburg-Vorpommern: 17
  • Niedersachsen: 610
  • Nordrhein-Westfalen: 216
  • Rheinland-Pfalz: 53
  • Sachsen: 414
  • Sachsen-Anhalt: 215
  • Schleswig-Holstein: 2
  • Thüringen: 20


Die Daten des Gefängnisprojekts von radio horeb als PDF herunterladen

Radio Maria bringt Radios seit 2011 ins Gefängnis

Die Frohe Botschaft Jesu in die Gefängnisse bringen: Das tut Radio Maria seit Juli 2011 in Italien mit dem Projekt "Mutter der Barmherzigkeit". Den Anfang machten die Gefangenen selbst. Immer mehr Briefe haben das Radio erreicht, in denen die Männer und Frauen mahnen: "Helft uns! Vergesst uns nicht!"
Der Weg in die Gefängnisse führte über die Seelsorger. Es gebe bei den Häftlingen einen großen und grenzenlosen "Hunger" nach Rettung. Rettung, die nur Jesus Christus selbst geben könne. Sein Evangelium schaffe es, selbst auf die tiefsten Abgründe im menschlichen Herzen zu antworten. Radio Maria möchte die Arbeit der Seelsorger im Gefängnis unterstützen, die sicherstellen, dass die Radios auch dorthin gelangen, wo sie am meisten gebraucht werden.

Nur vier Jahre hat es gedauert, das "Madonnina-Transistorradio" in fast allen der 270 Haft- und Gefängnisanstalten, Jugendhaftanstalten und Maßregelvollzugskliniken zu verteilen. Der Weg für Radio Maria führte über die Seelsorger in den Gefängnissen. Begonnen hat alles mit Briefen an jeden Seelsorger in den 270 Anstalten. Ihnen wurde erklärt, was Radio Maria ist und wie sie Radios anfordern können, die den Auflagen in den Gefängnissen entsprechen. Ergänzt wird das Angebot um einen Rosenkranz, einer Katechese und dem Evangelium. 20% der angeschriebenen Seelsorger haben geantwortet - eine davon: "Ihre Pakete sind gut bei mir angekommen und ich habe darin auch jenes Stückchen Herz gefunden, das Sie mit hineingelegt haben!"

Der Durchbruch von "Mutter der Barmherzigkeit" war die Einladung nach Rom: Die Seelsorger aller italienischen Gefängnisse haben sich in der Hauptstadt getroffen. Vertreter von Radio Maria nehmen daran teil und dürfen ihr Projekt vorstellen! Mit im Gepäck: Eine Tüte mit Radio, Rosenkranz, Infos zum Projekt und ein Informationsblatt zur Präsentation im Gefängnis.

Die Beziehungen zu den Seelsorgern vor Ort tragen Früchte. An Weihnachten konnten pünktlich zur Übertragung am Heiligen Abend den Inhaftierten beziehungsweise den Gefängnissen übergeben werden. Damit erhöhte sich auch die Anzahl der Schaltungen für die mobilen Studios für die Direktübertragungen für die Gefangenen. Dabei hatten und haben die Männer und Frauen selbst wichtige Rollen: Sie engagieren sich, indem sie Lesungen, Gebete und Lieder vorbereiten.
Das Projekt "Mutter der Barmherzigkeit" war auch der Startschuss, jeweils am 4. und 5. Montag eines Monats aus den Gefängnissen zu übertragen. Die Beiträge sind oft in Form von Interviews mit Gefängnisseelsorgern, Direktoren oder ehrenamtlichen Mitarbeitern gestaltet.

Mein Herr Jesus Christus, ich bin ein Häftling.
Ich hätte mehr Zeit als ein Kartäuser-Mönch, um zu Dir zu beten,
doch Du weißt, wie schwer das Beten für die Gefangenen ist.
Es ist schwer, zu Dir zu beten und zu glauben, wenn man sich von der Menschheit verlassen fühlt.
Auch für Dich war es auf dem Kreuz schwer, zu beten und du schriest Deine Verbitterung heraus:
"Warum? Warum hast du mich verlassen?" Ein Warum, dass auf Deinen Lippen anders war...
Denn Du warst unschuldig!
Auch Du warst ein Angeklagter, ein Häftling und ein Verurteilter.
Einem ebenfalls mit Dir Verurteilten, voller Reue und Vertrauen in Dich,
hast Du das Paradies versprochen und hast ihn zu einem Heiligen gemacht.

An Dich, Herr, lebendiges Opfer aller Ungerechtigkeiten der menschlichen Gerechtigkeit,
geht mein Schrei - nimm ihn an als Gebet und Bittgesuch.

Du entschuldigst, verzeihst und vergisst.
Aber ich möchte von niemandem bemitleidet werden!
Ich will, dass man an mich glaubt, an meine Regeneration.
Ich will nicht darauf verzichten, zu sein, ich will glauben, dass zumindest Du,
der Gerechteste und Unschuldigste aller zum Tode Verurteilten in der Geschichte,
in der Lage bist, meine Tränen, meine Wut zu verstehen.

Du bist der einzige Sohn der wahren Hoffnung.
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes,
gib' mir den Glauben der echten Freiheit, die in mir ist,
dir mir niemand wegnehmen kann von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Die Geschichte von Francesco

Francesco hat als Inhaftierter Radio Maria geschrieben. Depressiv und einsam, hat ihm sein Zellennachbar bei seiner Entlassung ein Radio Maria geschenkt. Auch Francesco fing an, Radio Maria zu hören. Er hat um Bücher von Pater Livio gebeten und diese nach dem Lesen an Mitgefangene weitergegeben. Während dieser Zeit steht er in regelmäßigen Austausch mit Radio Maria.
Am letzten Tag seiner Haft dann diese Nachricht: Francesco hat sich firmen lassen und die CD mit allen Fotos Pater Livio und dem Radio gewidmet. Doch damit nicht genug - er hat mit Mithäftlingen eine Gebetsgruppe gegründet, die gemeinsam den Rosenkranz betet und das Evangelium liest und miteinander teilt.

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Immer am vierten Montag im Monat senden wir am Abend den "Knast- und Szenefunk", eine Sendung für und mit Gefangenen.
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