Jetzt: Gebet und Betrachtungen
Gebet und Betrachtungen

Pfarrei der Woche in Wesseling-Urfeld

Am kommenden Sonntag, 26. Januar, ist radio horeb zu Gast in der Pfarrei "Katholische Kirche Wesseling". Wir übertragen die Heilige Messe um 9.30 Uhr aus der Pfarrkirche St. Thomas Apostel in Wesseling-Urfeld. Pfarrer Markus Polders, leitender Priester des Seelsorgebereichs Wesseling, freut sich auf die Begegnung mit Ihnen in seiner Gemeinde.

Pfarrer Polders stammt aus einer Goldschmiede-Familie in Kevelaer. Er engagiert sich seit dem 12. Lebensjahr bei den Maltestern und wurde 1963 zum Priester geweiht.

Wesseling zwischen Köln und Bonn   
Wir sind zu Gast in einer alten Stadt, in der viele chemische Werke angesiedelt sind. Wesseling war ursprünglich eine Römersiedlung und liegt direkt am Rhein. Die Stadt erhielt 1972 ihre Stadtrechte. Ihren Namen hat sie von der Seilumspannung beim Lastkahnwechsel. Mehrere Raffinerien haben ihren Sitz in Wesseling.

Gastfreundschaft ist Markus Polders wichtig
Besonders gerne lädt Pfarrer Polders Besucher in seinen Pfarrgarten ein. Stolz präsentiert er einen "katholischen" Rosengarten. Es handelt sich um die Vielfalt von Rosen, die ihre Namen von Päpsten, Heiligen oder besonderen Kirchorten haben.
Suchenden Menschen in ihrer Lebensgestaltung zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen, Gottes Gnade als Geschenk zu erfahren: Das ist eine der Hauptaufgaben der Seelsorge in Wesseling. Ein besonderes Zeichen der Schönheit des Glaubens ist seit 150 Jahren die Fußwallfahrt in den Marienwallfahrtsort Kevelaer. Über seine Erfahrungen auf der Wallfahrt spricht Pfarrer Polders im Interview.

Miteinander Mittendrin
Unter dem Leitwort ‚Miteinander mittendrin‘ kümmern sich drei Priester, vier Diakone und zwei Gemeindereferentinnen um 16.000 Gläubige an sieben Kirchorten“. Christus zu den Menschen zu bringen ist dabei die Hauptaufgabe des Seelsorge-Teams in Wesseling.

Schönheit des Glaubens weitergeben
"Tief und tiefer werde dieser Glaube mein..." so lautet der Primizspruch von Pfarrer Markus Polders. Das bedeutet: Den Glauben immer mehr erfassen, sich darin verwurzeln und daraus das Leben zu gestalten. Aus der Schönheit der Begegnung mit Christus in der Eucharistie leben, den Mut haben, über den Glauben zu sprechen, ihn zu leben und weiterzugeben - das ist nur möglich, wenn das Leben im Gebet seine Verwurzelung hat und immer neu erfährt. Wir reden im Interview darüber, wie es gelingen kann, Menschen an den Glauben heranzuführen und welche Erfahrungen mit der Initiative „Auszeit“ gemacht wurden. Schließlich sind die traditionellen Gebetsformen und das frei aus dem Herzen kommende Gebet Themen unseres Gesprächs.

Von Maltesern und Maria geprägt
Seit 1953 engagiert sich die Familie Polders im Orden der Malteser. So wurde Markus Polders die Teilnahme an Wallfahrten allgemein und besonders nach Lourdes mit auf den Weg gegeben. Seit acht Jahren ist er Diözesanseelsorger der Malteser im Erzbistum Köln. Die Wahrung des Glaubens und die Hilfe der Bedürftigen stehen seit Jahrhunderten im Fokus des Engagements des mehr als 900 Jahre alten Ordens.
Wir sprechen über die Lourdes-Pilgerzüge mit mehr als 400 Menschen. Sie sind mit dem Sonderzug unterwegs. Dabei erfahren sie nicht selten Umkehr und innere Heilung. "Sich verschenken, weil wir Christus im Nächsten sehen" ist die Grundaussage des seligen Gerhard, der bei Gründung des Ordens dies schon im Hospital in Jerusalem zu leben bereit war.

Marianische Frömmigkeit und Berufung
Eigentlich wollte Markus Polders Tierarzt werden. Aber der Dienst in den Bädern von Lourdes und die Öffnung für den Sinn des rituellen Badens ließen ihn einen Ruf spüren, Priester zu werden. Er kehrte um, verließ seinen eingeschlagenen Weg und folgte seiner Berufung.

Lebendige Gemeinde
Seine Berufung erfüllt sich in Wesseling. Engagementförderung, Elternabende, Neuevangelisierung und Willkommenskultur sind Stichworte seines Wirkens. Pfarrer Polders zeigt uns unterschiedliche Wege von Angeboten in seiner Pfarrei, um sowohl ältere – traditionell orientierte – Menschen auf ihrem Glaubensweg zu begleiten als auch junge Menschen für den Glauben zu begeistern. Die Pfarrkirche, in der wir den Gottesdienst feiern, ist "Zelt Gottes" unter den Menschen.

Auf dieses "Zelt Gottes" freuen wir uns genauso wie auf Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, am 26. Januar 2020 in Wesseling-Urfeld, 9.30 Uhr, in St. Thomas Apostel.

Ihr Rüdiger Enders und das Übertragungsteam von radio horeb

Klicken Sie sich durch die Kirche St. Thomas Apostel:


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