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Rupertiwinkler: Advents - Landler

Pfarrei der Woche in Dernbach

Das Kloster Maria Hilf in Dernbach ist dieses Wochenende unser Gastgeber: Kommenden Samstag und Sonntag ist Radio Horeb zu Gast bei den Armen Dienstmägden Jesu Christi im Kloster Maria Hilf in Dernbach. Dernbach liegt im Westerwaldkreis in der Verbandsgemeinde Wirges. Dort ist das Kloster und der Sitz des Provinziates der Armen Dienstmägde Jesu Christi, der Dernbacher Schwestern. Unsere Gesprächspartner sind die Provinzialoberin, Sr. Theresia Winkelhöfer und der Hausgeistliche, Pater Elmar Busse, der mit uns die Hl. Messe feiern wird. Sie geben uns Einblick in die Strukturen des Ordens, den Aufbau einer Organisation in mehreren Ländern und die Herausforderungen in der heutigen Zeit.

 

Entstehung des Ordens
Das Kloster geht zurück auf die Gründerin, Katharina Kasper, die am 26.Mai 1820 als achtes Kind eines Kleinbauern und dessen Ehefrau geboren wurde. Die häuslichen Verhältnisse machten sie schon früh mit der Not der armen Landbevölkerung vertraut. Diese Erfahrungen weckten in ihr den Entschluss, sich ganz dem Dienst der Menschen in ihrer Umgebung zu widmen. Gleichgesinnte schließen sich ihr an, so dass sie 1848 den "frommen Verein" gründet, der sich auch regelmäßig zum Gebet trifft. Der Wunsch, auch als Gemeinschaft zusammenzuleben, führt zum Bau eines ersten kleinen Hauses. Der damalige Bischof Peter Josef Blum begleitet die junge Gemeinschaft. Am 15. August 1851 erhalten Katharina und vier Gefährtinnen in der Pfarrkirche von Wirges das Ordenskleid und legen ihr erstes Gelübde ab. Katharina, die auch die Gemeinschaft leiten wird, erhält den Namen "Maria". Dies ist die Geburtsstunde der Armen Dienstmägde Jesu Christi. 
 

Geschichte der Kongregation 
Gegründet wurde die Kongregation der ADJC am 15. August 1851, indem Katharina mit vier weiteren Frauen vor Bischof Peter Joseph Blum die klösterlichen Gelübde ablegte. Jeder Gründung einer Niederlassung durch Maria Katharinas geht ein Ruf voraus. Die erste Filiale gründete sie 1854 in Bad Camberg auf Initiative von Moritz Lieber, einem, für den Katholizismus in Nassau, bedeutenden Politiker. Schon 1859 wird sie zu einer Gründung in den Niederlanden aufgefordert. 1868 folgt sie einem Ruf aus Nordamerika und schickt die ersten acht Schwestern in die Diözese Fort Wayne, im Staat Indiana. Während des Kulturkampfes breitet sich die Kongregation in England, Belgien und Luxemburg aus. Auch nach dem Tod Katharinas am 2. Februar 1898 wächst ihre Gemeinschaft weiter. 1963 wird die erste Niederlassung der ADJC in Indien eröffnet. Heute wirken rund 600 Schwestern der Gemeinschaft in diesen Ländern und zudem in Brasilien, Mexiko, Kenia und Nigeria. Immer wieder wurden die ADJC auch in Notgebiete der Welt gerufen. Jüngste Einsätze in 20 Jahren waren in Vietnam, Nicaragua, Kambodscha, Rumänien und im Kosovo. 
 

Persönliches von Pater Busse und Sr. Theresia
Ein weiterer Schwerpunkt des Interviews bilden die Ausführungen der beiden Gesprächspartner zu der Darstellung der Seelsorge innerhalb der Ordensgemeinschaft und der Voraussetzungen für Berufungen zu einem geistliches Leben in der heutigen Zeit. Wir sind eingeladen, die Berufungszeugnisse von Sr. Theresia und Pater Busse zu hören und zu erfahren, welche Aufgaben sie wahrnehmen. Wir erfahren, warum das Kloster Maria Hilf für Menschen auf der Suche nach Gott ein wichtiger und beliebter Ort geistlicher Heimat ist und vieles mehr. 

Das Interview mit  Provinzialoberin Sr. Theresia Winkelhöfer und dem Hausgeistlichen Pater Elmar Bussekönnen Sie am Donnerstag um 13:00 Uhr in der Talk und Musiksendung hören.  

Wir freuen uns auf Sie in Dernbach,
Ihr Rüdiger Enders und das Team 

Sendezeiten:

Samstag, 23. November: 
7:00 Uhr: Laudes
17:30 UHr: Vesper
21:40 Komplet

Sonntag, 24. November:
7:00 Uhr: Laudes
10:00 Uhr: Heilige Messe

Interview nachhören:


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