Der Mariathon 2026 | 1.–3. Mai 2026
Vom 1. bis 3. Mai 2026 wurde das kleine Bergdorf Balderschwang erneut zum „Mittelpunkt der Weltkirche“. Unter dem Motto "Meinen Frieden gebe ich euch" kamen Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen zusammen, um gemeinsam Großes zu bewegen – und Sie waren mit dabei. Danke für Ihre Spenden, mit denen Sie Radio Maria unterstützen und mithelfen, die Frohe Botschaft zu den Menschen in Afrika und in die entlegensten Regionen unserer Welt zu tragen. In unserer Mediathek können Sie die Beiträge nachhören.
Eine Auswahl der Projekte, für die wir sammelten:
AKTUELLER STAND
Die Demokratische Republik Kongo ist eines der größten Länder Zentralafrikas und wird zum Großteil von Regenwald bedeckt, was den Transport und die Kommunikation erschwert.
Radio Maria ist heute mit 8 Sendern und 19 Repeatern vertreten, was in einem so großen Gebiet jedoch noch nicht ausreicht. Die Programme werden in jedem Sendestudio in Französisch, der Amtssprache des Landes, aber auch in den wichtigsten lokalen Sprachen Kikongo, Lingala, Swahili und Tshiluba ausgestrahlt. Nach dem staatlichen Rundfunk gehört Radio Maria heute zu den beliebtesten und meistgehörten Sendern des Landes.
DAS PROJEKT
Die Diözese Kole hat der Weltfamilie von Radio Maria ihre Frequenz zur Verfügung gestellt, um in das nationale Netz aufgenommen zu werden.
In Kole ist die Sprache der Liturgie Tshiluba, die auch für die lokal produzierten Sendungen verwendet wird. Die Sendungen in Französisch und Lingala werden hingegen vom Hauptstudio in Kinshasa ausgestrahlt. Die beiden Studios werden über die bereits im nationalen Netz genutzte Satellitenverbindung miteinander verbunden sein.

AKTUELLER STAND
Der Anstieg der Energiekosten in den letzten Jahren hat einige Radio Maria-Sender in Afrika in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht. Gleichzeitig wächst in der afrikanischen Kirche das Bewusstsein für die Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung, ganz im Sinne der Enzyklika „Laudato si’“ von Papst Franziskus. Als Antwort auf diese Bedürfnisse und Leitlinien hat die Weltfamilie von Radio Maria im Jahr 2025 ein spezielles Photovoltaikprojekt für Radio Maria in Afrika entwickelt, das im Laufe des Jahres in
Ländern wie Nigeria, Sierra Leone und Sambia installiert und getestet wurde. Diese Testphase hat zu positiven Ergebnissen geführt und es ermöglicht, ein Modell zu definieren, das für viele Radiosender und Repeater von Radio Maria zum Standard werden soll.
DAS PROJEKT
Im Jahr 2026 wird mit der Umsetzung des neuen Photovoltaikprojekts in mehreren Ländern Subsahara-Afrikas begonnen, mit dem Ziel, die Betriebskosten im Zusammenhang mit dem Strom- und Dieselverbrauch für viele afrikanische Radio Maria-Sender zu senken. Es wurden Vereinbarungen mit lokalen Unternehmen getroffen, die technische Materialien einsetzen werden, die darauf ausgelegt sind, die Energieeffizienz eines Radiosenders zu maximieren. Die Installation von Solaranlagen ist in der Demokratischen Republik Kongo, in Burundi und in Kenia geplant.

AKTUELLER STAND
Radio Maria Mosambik wurde 1995 in der Hauptstadt Maputo gegründet und hat nach und nach ein Netzwerk aufgebaut, das die drei Diözesen im Süden des Landes abdeckt: Maputo, Xai-Xai und Inhambane. In den letzten Jahren wurden auf Wunsch der jeweiligen Bischöfe auch neue Sender in Quelimane und Tete im Norden Mosambiks eröffnet. Derzeit befindet sich der nationale Sitz in einem privaten Gebäude, für das der Radiosender Mietkosten trägt.
DAS PROJEKT
Vor kurzem hat die Erzdiözese Maputo Radio Maria ein Gebäude neben der Kurie zur Verfügung gestellt, eine besonders wichtige Lösung, um die Verbindung zwischen Radio Maria und der örtlichen Kirche zu stärken und die Anwesenheit sowohl des Klerus als auch der Freiwilligen zu erleichtern, auch dank der sehr zentralen Lage des Gebiets, in dem es sich befindet. Die Weltfamilie von Radio Maria hat diese Gelegenheit mit Begeisterung und Dankbarkeit angenommen und ein Projekt zur Renovierung der Räumlichkeiten vorbereitet, die zum neuen nationalen Sitz von Radio Maria Mosambik werden sollen.

AKTUELLER STAND
Radio Maria South Sudan ist der jüngste afrikanische Radiosender der Weltfamilie und wurde erst 2024 gegründet. Trotz seiner kurzen Existenz verzeichnet er bereits sehr hohe
Einschaltquoten und eine aktive Beteiligung der Christen in Juba, der Hauptstadt, wo sich der Sitz des Senders befindet. Von Anfang an hat das Radio sich als Stimme des Friedens, der Versöhnung und der Hoffnung in einem Land profiliert, das von extremer Armut und Konflikten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen geprägt ist. In
Südsudan wird Radio Maria nicht nur für seine Evangelisierungsarbeit geschätzt, sondern auch für seinen Bildungs- und Informationsdienst mit Programmen, die von Spiritualität bis zur Aufwertung der lokalen Kultur reichen.
DAS PROJEKT
Der Erzbischof von Juba, Kardinal Stephen Ameyu Martin Mulla, hat den Wunsch geäußert, dass Radio Maria auch andere Gebiete der weitläufigen Erzdiözese erreichen möge. Aus diesem Grund arbeitet Radio Maria South Sudan an einem Erweiterungsprojekt, das die Aktivierung einer neuen Frequenz vorsieht, die die Stadt Terekeka und die umliegenden Gebiete mit einer Bevölkerung von etwa 300.000 Menschen abdecken wird. Das Projekt zielt darauf ab, das Signal von Radio Maria in dem Gebiet der Diözese mit einer größeren Präsenz von Katholiken zu verbreiten und einer Gemeinschaft, die sich auf dem schwierigen Weg der Versöhnung befindet, den das ganze Land braucht, spirituelle Unterstützung zu bieten. Die neue Frequenz wird die Ausstrahlung von Programmen zur christlichen Bildung, Erziehung und menschlichen Förderung ermöglichen und so zum Wachstum der lokalen Gemeinschaft und zur Stärkung der sozialen Bindungen zwischen den Einwohnern beitragen.

AKTUELLER STAND
Nach mehr als zwei Jahrzehnten lokaler Berichterstattung hat Radio Maria Tansania in den letzten Jahren eine nationale Rundfunklizenz erhalten, die es ihm ermöglicht
hat, von 12 auf 60 Sendestationen im Land zu expandieren. Diese Entwicklung hat es ermöglicht, das Signal nicht nur auf die großen Städte, sondern auch auf ländliche Gebiete
auszuweiten, wo die Bevölkerung überwiegend in Dörfern lebt und sich der Landwirtschaft und Viehzucht widmet. Aus genau diesen Gebieten stammt der Großteil der Hörer von
Radio Maria, die in dem Sender nicht nur eine Stütze für ihr spirituelles Leben und Gebet finden, sondern dank zahlreicher Programme zur Förderung der menschlichen Entwicklung, die zur Verbesserung des Lebens von Millionen von Menschen beitragen, auch eine Quelle der Information und Begleitung.
DAS PROJEKT
Viele der Sendestationen in ländlichen Gebieten verfügen nicht über eine Stromversorgung, die den Betrieb der Sender rund um die Uhr gewährleisten kann. Obwohl das Problem der Stromknappheit in Tansania dank der Eröffnung neuer Kraftwerke zunehmend gelöst wird, führen die große Ausdehnung des Landes, ein noch nicht voll funktionsfähiges Stromnetz und das stetige Bevölkerungswachstum weiterhin zu häufigen Stromausfällen, insbesondere in abgelegenen Gebieten. Aus diesem Grund sind Dieselgeneratoren erforderlich, die aktiviert werden können, wenn das Stromnetz keine Energie liefert. Mit diesem Projekt beabsichtigt Radio Maria Tansania, 12 Generatoren in ebenso vielen Gebieten des Landes zu installieren, in denen erst seit kurzem ein Radiosignal empfangen werden

AKTUELLER STAND
Die aktuelle Lage im Land ist aufgrund des Krieges im Nahen Osten insgesamt sehr angespannt. Die Stadt Nazareth gilt jedoch als vergleichsweise ruhigere Region, sodass Radio Maria Nazareth seinen Sendebetrieb weiterhin aufrechterhalten kann. Innerhalb der Station steht ein Schutzraum zur Verfügung, der bei Alarmen genutzt wird. Trotz der schwierigen Umstände bemühen sich viele Menschen, ihren Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch die persönliche Teilnahme an Gebeten im Sender, etwa am Rosenkranz, sofern es die Sicherheitslage zulässt. Auch die Mitarbeitenden haben sich freiwillig entschieden, ihre Tätigkeit fortzuführen, obwohl sie aufgrund der aktuellen Situation nicht dazu verpflichtet wären.
Der Alltag ist von ständiger Unsicherheit geprägt. Neben mobilen Warnmeldungen gibt es Sirenen im öffentlichen Raum; gleichzeitig kommt es vereinzelt auch zu nicht angekündigten Einschlägen. Aufenthalte im Freien können daher mit erheblichen Risiken verbunden sein. Dennoch zeigt sich in der Bevölkerung eine große Standhaftigkeit: So blieb etwa während einer Liveübertragung aus der Verkündigungsbasilika im März, an der auch der Patriarch von Jerusalem teilnahm, die voll besetzte Kirche trotz einsetzender Sirenen ruhig, ohne dass Besucher den Gottesdienst verließen. Auch wenn in der Umgebung wiederholt Explosionen zu hören sind, wird die Sicherheitslage in Nazareth insgesamt als vergleichsweise stabil eingeschätzt.
DAS PROJEKT
Der Radiosender wurde vor rund sechs Jahren gegründet und steht seither vor finanziellen Herausforderungen. Aufgrund der anhaltend schwierigen Situation ist eine vollständige Eigenfinanzierung bislang nicht möglich. Die Spenden aus dem Land decken derzeit lediglich etwa zehn Prozent der laufenden Kosten.

AKTUELLER STAND
In Argentinien, der Heimat unseres letzten Papstes, Papst Franziskus, gibt es seit fast 30 Jahren Radio Maria. Gegründet wurde Radio Maria Argentinien am 8. Dezember 1996 – am gleichen Tag wie radio horeb, das in diesem Jahr ebenfalls sein 30-jähriges Jubiläum feiert.
Der Hauptsitz von Radio Maria Argentinien befindet sich in Córdoba, der mit rund 1,5 Millionen Einwohnern nach Buenos Aires zweitgrößten Stadt des Landes. Das Programm wird rund um die Uhr ausgestrahlt – 24 Stunden am Tag, das ganze Jahr über. Gerade in der Anfangszeit wurde Radio Maria Argentinien maßgeblich von Kardinal Bergoglio, dem späteren Papst Franziskus, gefördert und begleitet.
Pater Javier Soteras, Programmdirektor von Radio Maria in Argentinien, der häufig von Erzbischof Bergoglio empfangen wurde, beschreibt seine Erfahrungen mit ihm so: "Seine Nähe, sein Interesse und sein ausgeprägtes Urteilsvermögen haben es uns erlaubt, mit riesigen Schritten weiterzukommen. Wir saßen auf den Schultern eines Giganten und von dort sieht man in schwierigen Zeiten alles aus einer neuen Perspektive."
DAS PROJEKT
Nach vielen Jahren im Betrieb müssen die Sendetürme von Radio Maria Argentinien nun gewartet und instandgesetzt werden. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Beginn dieser notwendigen Maßnahmen.
Während des Mariathon 2026 in Balderschwang wird Pater Javier Soteras, Programmdirektor von Radio Maria in Argentinien, als Gast vor Ort sein.

AKTUELLER STAND
In den letzten zwei Jahrzehnten hat Radio Maria Mexiko seine Präsenz im Land gestärkt und ausgebaut, seine Reichweite auf zehn Städte erweitert und seine Mission der Nähe und des Dienstes an der Öffentlichkeit gefestigt. Eines seiner Hauptziele war es jedoch, eine eigene Frequenz an dem Ort zu haben, an dem sich sein nationaler Sitz befindet. Guadalajara, bekannt für seinen kulturellen Reichtum und seine Vielfalt, beherbergt Menschen aus verschiedenen Teilen des Landes, die diese Stadt zu ihrer Heimat gemacht haben. Derzeit hat sie mehr als fünf Millionen Einwohner und ist damit die drittgrößte Stadt des Landes. Die Region ist außerdem ein historischer und spiritueller Bezugspunkt für die Nation. Seit der Zeit der Eroberung zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie zu den ersten gehörte, die den christlichen Glauben annahmen. Die Erzdiözese Guadalajara beherbergt das größte Priesterseminar der Welt und ist auch die Heimat von Märtyrern, Opfern der religiösen Verfolgung während des Cristero-Aufstandes in Mexiko.
DAS PROJEKT
Die Förderung und Festigung der Präsenz von Radio Maria in dieser großen Stadt ist ein strategischer Schritt zur Stärkung seiner Mission und seiner Ausstrahlung. Zu diesem Zweck ist der Erwerb einer eigenen Frequenz von grundlegender Bedeutung, um den Fortbestand des Senders ohne die Verpflichtung zur Zahlung einer hohen monatlichen Gebühr zu gewährleisten. Die Integration dieses Signals in das nationale Netz von Radio Maria würde eine Optimierung der wirtschaftlichen Ressourcen ermöglichen, indem die Fixkosten gesenkt und diese Mittel für die Verbesserung und Modernisierung der Ausrüstung verwendet werden, um technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben. Der Erwerb dieser Frequenz würde nicht nur die Betriebsstabilität gewährleisten, da es sich um die wichtigste Frequenz in Mexiko handelt, sondern auch die Bindung zum Publikum stärken, das den Sender bereits verfolgt, und so seine Präsenz und Ausstrahlung in der Region festigen.

"Als Bischof von Augsburg ist mir der Mariathon ein echtes Herzensanliegen. […] Was ich ganz schön finde, ist, dass fünf Euro im Herzen mindestens so wertvoll sein können wie eine Großspende in Höhe von zehntausend Euro. Wichtig ist, dass wir etwas von uns weggeben, um andere zu bereichern. Denn niemand ist so arm, dass er nicht auch etwas geben könnte. Und keiner ist so reich, dass er nicht auch empfangen könnte. Das, glaube ich, ist eine Maxime des Mariathon. [...] Aus ganzem Herzen sage ich Vergelt's Gott allen, die spenden, und vor allem auch die beten. Denn auch ein ganz großes Geschenk ist das Gebet, dass auch alles, was wir mit Finanzen und materiellen Hilfen auf die Beine stellen, dass das das Fundament der Spiritualität des Gebetes hat."
Bischof Dr. Bertram Meier, Bischof von Augsburg, 2025
Der Mariathon ist ein Spendenmarathon der Nächstenliebe! Mit einem Klick auf das Bild oder über diesen Link erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um den Mariathon.













