Zukunft ungewiss - Wie Schule heute Orientierung geben kann
Von der Diskussion um einen sinnvollen Einsatz digitaler Lernmittel über den Umgang mit modernen Denkströmungen wie Gender bis zu der Frage, wie Disziplin in einer stark individualisierten Gesellschaft aussehen kann – keine Lehranstalt kommt um die neuen Herausforderungen herum.
Auch die kirchlichen Schulen stehen vor vielerlei Grundsatzfragen, wenn es um Orientierung in einer immer komplexer und schneller werdenden Welt geht. Der Anspruch kirchlicher Schulen ist nach wie vor, nicht nur nützliche Lerninhalte und Fähigkeiten für den weiteren Bildungsweg mitzugeben, sondern auch christliche Werte und Orientierung. Aber wie kann das in einem Umfeld gelingen, welchem die christlichen Werte immer fremder werden?
Darüber sprechen wir heute mit Florian Leibold, Schulleiter des erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasiums in Brühl bei Köln. Er ist Lehrer für Latein und katholische Religionslehre und leitet die Schule seit einem Jahr.
Zukunft ungewiss: Wie Schule heute Orientierung geben kann
Standpunkt um 20:00 Uhr mit Florian Leibold, Schulleiter St.-Ursula-Gymnasium Brühl
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Die von der Katholischen Kirche getragenen Schulen stellen in Deutschland immer noch den größten Anteil unter den Schulen in freier Trägerschaft: Rund 360.000 Mädchen und Jungen besuchen derzeit eine der 904 Schulen, die sich in Trägerschaft von Bistümern oder kirchlichen Stiftungen, von Orden, Caritas oder anderen kirchlichen Rechtsträgern befinden - das sind rund 3,7 Prozent aller Schüler in Deutschland.
