Jetzt: Stab und Quelle. Folge 11
Stab und Quelle. Folge 11

Was „Sterben in Würde" wirklich bedeutet

Standpunkt - Jeder habe das Recht, sich selbst zu töten und sich dabei fremder Hilfe zu bedienen, heißt es in der Begründung des Urteils zur geschäftsmäßigen Förderung der Selbst­tötung. Das Urteil wurde am Aschermittwoch 2020, vor genau einem Jahr, gefällt. Lebensrechtler und Christen waren darüber erschrocken - ja gar erschüttert. Der Suizid sei Teil des Selbstbestimmungsrechts, das uns die Verfassung gewährt. "Sterbehilfe" und "Assistierter Suizid" werden seit dem Urteil noch intensiver diskutiert. Ende November 2020 haben Millionen Menschen das Drama "Gott" von Ferdinand von Schirach in der ARD gesehen, das dieses Thema behandelt. Laut Umfrage ist mehr als die Hälfte der Deutschen dafür, dem Leiden ein Ende setzen zu dürfen. Im Standpunkt heute Abend beschäftigen wir uns mit der Frage, ob es ein Recht auf Suizid gibt. Darüber sprechen wir mit dem Journalisten Michael Ragg. Ist Selbstbestimmung wirklich der "Kern der Menschenwürde", wie das Bundesverfassungsgericht geurteilt hat?

Michael Ragg leitet die Agentur "Ragg’s Domspatz", eine "Agentur für christliche Lebenskultur". Bekannt ist der Referent vor allem als Radio- und Fernsehmoderator, Organisator christlicher Kongresse und Podiumsdiskussionen, Buchautor und gefragter Vortragsredner. Von 1998 bis 2009 war Michael Ragg Pressesprecher des Hilfswerks "Kirche in Not", wofür er weiterhin Aufträge im gesamten deutschen Sprachraum wahrnimmt. Er wirkte auch in leitenden Positionen in christlichen Printmedien und Sendern.


Recht auf Suizid? Was "Sterben in Würde" wirklich bedeutet
Standpunkt um 20 Uhr mit Michael Ragg, Journalist, Leiter Agentur "Ragg´s Domspatz"

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