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Seminaristen Linz: Hebe deine Augen auf

Wallfahrtsorte spenden Trost

Spiritualität - Wallfahrtsorte sind gleichsam auch Zufluchtsorte. Seit mehr als 300 Jahren zieht das "Herrgöttle" in der Wallfahrtskirche Biberbach Pilger von nah und fern an. Es heißt: "Wer dem Herrgöttliche ins Gesicht schaut, dem schaut das Herrgöttle ins Herz." Dort haben sich die Gläubigen in Leid, Schmerz und Notsituationen an Gott gewandt. Heute stellen wir Ihnen den Wallfahrtsort Biberbach und das Gnadenbild im Bistum Augsburg genauer vor.

Allein die Maße des Kruzifixes in der Wallfahrtskirche erstaunen den Besucher: Es ist 2.12 Meter hoch und der Korpus hat eine Armspannweite von mehr als zwei Metern. Das Kreuz war in der Zeit der Reformationen aus der ursprünglichen Kirche entfernt und achtlos weggeworfen worden. Ein Weinhändler hat es mitgenommen und 1525 nach Biberbach gebracht. Das war dem sogenannten "Gespannwunder zu verdanken: Auf der Höhe von Biberbach hatten die Zugpferde ihren Dienst verweigert. Bis 1616 hing das Kruzifix in der Pfarrkirche von Biberbach, danach wurde es erst ins Schulhaus und anschließend auf den Kirchendachboden gelegt.

Um das Kruzifix ranken sich allerlei Erzählungen und sogar Wunder sollen durch die Darstellung Jesu am Kreuz geschehen sein. Was es damit auf sich hat, erklärt Ihnen in dieser Sendung Pfarrer Ulrich Lindl.

Wallfahrtsort Biberbach.
Spiritualität um 14 Uhr mit Bischöfl. Geistl. Rat Pfarrer Ulrich Lindl

Diese Sendung können Sie in unserer Mediathek in der Rubrik Spiritualität nachhören, downloaden und teilen.