Unterwegs zum Weltjugendtag - der hl. Johannes Paul II. als Erzbischof von Krakau
In gut einem Monat fällt in Polen der Startschuss zum größten katholischen Ereignis in diesem Jahr:
Zigtausende Jugendliche aus aller Welt werden ab dem 20. Juli in Krakau zum 31. Weltjugendtag erwartet.
In doppelter Hinsicht ist dieses Ereignis mit dem heiligen Papst Johannes Paul II. verbunden: Zum einen, weil dieser Papst Mitte der achtziger Jahre diese Jugendtreffen ins Leben gerufen hat, zum anderen, weil der diesjährige Weltjugendtag in der einstigen Bischofsstadt des früheren Papstes stattfindet.
Von 1964 bis zu seiner Wahl zum Papst 1978 war Karol Wojtyla, Erzbischof von Krakau, bereits zuvor hatte er hier als Weihbischof gewirkt.
Welche Spuren des heiligen Papstes finden wir heute noch in Krakau? Was zeichnete ihn hier als Erzbischof aus, sodass er schließlich zum Papst gewählt wurde? Darüber hat Oliver Gierens mit dem Journalisten und Historiker Martin Posselt gesprochen.
Im Jahr 2003 hat er eine Biografie über Johannes Paul den Zweiten veröffentlicht.
Johannes Paul der Zweite hat der polnischen Kirche den Weg zu einem europäischen, weltoffenen Horizont geöffnet, sagt Martin Posselt. Der Historiker und Kirchenredakteur des Bayerischen Rundfunks hat 2003 eine Biografie über den heiligen Papst veröffentlicht.
„Der Fels“, so der Titel des Buches, das als Taschenbuchausgabe im Heyne-Verlag erschienen ist.
Martin Posselt beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren die Geschehnisse im Vatikan für das deutsche Fernsehen. Posselt ist Autor zahlreicher Filme zu zeitgeschichtlichen, kulturellen und religiösen Fragen, darunter von zwei ARD-Dokumentationen über Leben und Wirken Johannes Pauls II.


