Pfarrei der Woche: St. Michael in Aschaffenburg
Was können wir von dem mächtigen Engelsfürsten lernen? Als siegreicher Kämpfer ist er in Damm dargestellt, kriegerisch mit Speer in der Hand, den Teufel unter seinen Füßen. Pfarrer Robert Stolzenberger empfiehlt uns, den Kampf um das Gute an der Seite des Kirchenpatrons aufzunehmen. Die selbstbewusste und traditionsreiche Dämmer Gemeinde St. Michael bildet heute mit St. Josef und St. Konrad eine Pfarreiengemeinschaft, die sich – wohl mit einem kleinen Augenzwinkern – den Namen „Heilige Dreifaltigkeit“ gegeben hat. Abwechslungsreiche Jugendarbeit und auch das Rosenkranzgebet werden seit vielen Jahren hoch gehalten. Zur Kirche St. Michael findet man über einen bunten Schulhof mit Krokodilen und vielen anderen auf Asphalt gemalten Bildern Zugang.
Aschaffenburg ist sichtbar katholisch geprägt – davon legen viele rote Sandsteinkreuze auf den Straßen Zeugnis ab; die Stiftsbasilika prägt das Stadtbild. Doch der Katholikenanteil beträgt nur rund 50%. Pfarrer Stolzenberger freut sich über alle Gemeindemitglieder, die in die tagsüber geöffnete Kirche St. Michael kommen, um für die Neuevangelisierung beten. Was sein Lieblingsfußballklub ist, und ob man in Priesterkleidung nach Frankfurt einkaufen gehen kann, verrät uns der engagierte Pfarrer im Interview.









