Pfarrei der Woche: St. Josef in Aschau am Inn
Im Alpenvorland in der Talniederung des Inn rund 65 km östlich von München liegt die Gemeinde Aschau am Inn. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 788. Die heutige Gemeinde entstand dann im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern im Jahre 1818. Während des Zweiten Weltkrieges war im heutigen Industriegebiet eine der größten deutschen Sprengstofffabriken. Auf diesem Gelände, das heute nur kurz "Das Werk" genannt wird, entstand nach dem Krieg ein Industriegebiet mit Wohnanlagen, auf dessen Gelände die einzig heute noch erhaltene und genutzte Bunkerkirche Deutschlands entstand. Und aus dieser Bunkerkirche, die dem Patronat des hl. Josef anvertraut ist, übertragen wir am Sonntag bei Radio Horeb die Heilige Messe. Wie die Kirche St. Josef entstanden ist und wie man sich solch eine Bunkerkirche vorstellen muss, darüber haben wir mit Salisianerpater Sebastian Raß, der die Messe am Sonntag zelebrieren wird, gesprochen.






