Jetzt: Arne Kopfermann spricht über sein neues Album: Auf zu neuen Ufern.
Arne Kopfermann spricht über sein neues Album: Auf zu neuen Ufern.

Pfarrei der Woche: Pfarrverbund Mainz-Hechtsheim/Ebersheim

Die Pfarrei St. Pankratius im Bistum Mainz ist unsere Pfarrei der Woche. Pfarrer Tobias Josef Geeb leitet den Pfarreienverbund. Er ist ein echter Mainzer, der sich in der Stadt seines Wirkungsbereichs wohl fühlt. Er ist gerne in der Ostkrypta des Domes oder auf dem Stephansberg, wo der erste Mainzer Bischof Williges begraben ist. In seiner Freizeit besucht Pfarrer Geeb den Marktplatz mit den Ständen und genießt den Spaziergang am Rheinufer.

Mainz – Rheinlandpfälzische Landeshauptstadt
Mainz geht zurück auf Siedlungsgründungen der Römer. Vielfach sind die heute noch zu findenden Relikte aus jener Zeit. Mit der heutigen Landeshauptstadt verbindet man die Buchdruckerkunst, Johannes Gutenberg, das ZDF, Rundfunkanstalten, den Dom und weitere Kirchengebäude, die berühmten Marc Chagall – Fenster im Chor der Stephanskirche und vieles mehr. Die Fastnachts-hochburg mit ihren 217.000 Einwohnern ist die Stadt vieler Studenten mit reichhaltiger Geschichte. Sie ist Bischofssitz, beheimatete den Hl. Bonifatius und hat sich das Gedenken an Bischof Ketteler bewahrt. Hechtsheim, im ehemaligen Mainzer Speckgürtel gelegen ist der flächen- und einwohnermäßig größte Stadtteil von Mainz und im Süden gelegen.

Seelsorgeverbund
Der Seelsorgeverbund umfasst die beiden Pfarreien St. Pankratius Hechtsheim und St. Laurentius Mainz-Ebersheim mit rund 8.500 Katholiken. Vier Seelsorger arbeiten als eingespieltes Team mit fester Aufgabenteilung und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Jesus den Menschen nahezubringen. Sie sehen ihren wertvollen Dienst als eine geistliche Gemeinschaft der Glaubenden. Zwei Pfarrsekretärinnen ergänzen die Organisationsstruktur der Pfarrei. In dem zur Pfarrei gehörenden Seniorenheim engagiert sich eine Pastoralreferentin für die dortigen Belange der Bewohner.

Seelsorge – heute
Der pastorale Weg der Diözese Mainz stellt ganz aktuell die Frage, was Menschen in der heutigen Zeit brauchen, um glauben zu können. Pfarrer Geeb hält es vor diesem Hintergrund wichtig, Räume offen zu halten, in denen Menschen Gott begegnen. Ihnen wird so das Gefühl vermittelt, dazu zu gehören. Zunächst sind dies offene Kirchen, darüber hinaus aber auch jene gläubigen Christen, die Suchenden mit ihrer Glaubenserfahrung begegnen. Es soll erfahrbar werden, dass Jesus Christus zu den Menschen will – erfahrbar durch die Kirchorte wie auch durch jeden Gläubigen. Dabei ist es wichtig, darum zu wissen, dass Gott uns zuerst gefunden hat, dass wir diesen Glauben empfangen haben, bevor wir ihn zu teilen in der Lage sind.

Lebendige Beziehung zu Jesus
Die Entdeckung, von Gott zuerst geliebt zu sein, Werk Gottes zu sein weil ich bin, das ist nach Pfarrer Geeb entscheidend für den Aufbau einer lebendige Beziehung zu ihm. Für unseren Gastgeber begann diese Entdeckungsreise als 15-Jähriger während einer Eucharistischen Anbetung. Heute benötige es mehr jener "offenen Fenster", jener neuen Angebote der Stille, die es ermöglichen, dass ein Mensch von Gott "entdeckt" wird. Unser Gastgeber spricht von einer Kirche als Haus für jene, die das Licht Gottes suchen und die dabei anziehend wirkt, weil sie den Suchenden etwas zu geben hat. Von dort aus werden Gläubige zu Jüngern, entschiedenen, die sich von Jesus formen lassen.

Rüdiger Enders hat Pfarrer Geeb getroffen. Hören Sie das Interview hier nach, in dem Pfarrer Geeb auch über seine Berufung zum Priester spricht:


Loretto
Pfarrer Geeb war in seiner Jugendzeit eng mit der Loretto-Bewegung verbunden. Glauben erleben, Glauben teilen und die Jugendlichen in ihrer je individuellen Art wahr zu nehmen, ist Voraussetzung für jene Offenheit, die Brücken zu Christus baut. Die Begrüßungskultur junge Christen wahrzunehmen schafft diese offenen Räume und führt zu einer Jugendarbeit in St. Pankratius, in der sich zahlreiche Jugendliche gerne einfinden. Aktuell ergeht die herzliche Einladung zur Teilnahme an der diesjährigen Fahrt an Pfingsten von Mainz-Hechtsheim nach Salzburg zum Glaubensfest, weil es darum geht, Jesus an uns heranzulassen als Auferstandener, aber auch mit seiner Botschaft.

Ihr Rüdiger Enders und das Übertragungsteam

Die Pfarrei Sankt Pankratius in Bildern