Jetzt: Hl. Messe am Pfingstmontag und dem Gedenktag Maria, Mutter der Kirche. - Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein, Wemdin...
Hl. Messe am Pfingstmontag und dem Gedenktag Maria, Mutter der Kirche. - Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein, Wemdin...

Pfarrei der Woche in Fulda

Am 18. Dezember 2022 waren wir zu Besuch in der Innenstadtpfarrei Fulda und haben die Heilige Messe mit Stadtpfarrer Buß übertragen....

Die Stadt Fulda am gleichnamigen Fluss ist die größte Stadt in der Region Osthessen und deren politisches und kulturelles Zentrum. Die Stadt gehört Metropolregion des Rhein-Main-Gebiet. Fulda war Sitz des Klosters Fulda und ist eine Hochschul-, Barock-, und Bischofsstadt mit Bischofssitz des gleichnamigen Bistums. Wahrzeichen der Stadt ist der Dom St. Salvator. Das Gebiet rund um Fulda wurde ca. 5000 v. Chr. erstmals besiedelt. Bei Fulda wurde ein Hockergrab-Begräbnisplatz entdeckt, der um 2700 – 2200 v. Chr. angelegt worden sein mag. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt Fulda selbst lässt sich die Besiedlung des Fuldaer Domhügels im ersten Jahrhundert n. Chr. durch Germanen nachweisen. 743 übergab der Bruder des späteren fränkischen Königs Pippin den Herrenhof Eiloha an Bonifatius, damit dieser dort ein Kloster gründen zu können. Bonifatius beauftragte einen Mönch (Sturmius) mit dem Bau eines Klosters zur Missionierung der Sachsen. Dieser errichtete an der Stelle des heutigen Domes das Gründungskreuz für das neue Benediktinerkloster, dessen erster Abt er wurde. Zwischen 791 und 819 wurde vom Mönch Ratgar eine Grabeskirche für Bonifatius gebaut, die man auch nach ihm benannte. Sie entstand nach den Bauplänen des Petersdoms in Rom und war die größte Basilika nördlich der Alpen. Der Bau verschlang so große Mittel, dass Abt Ratgar vom Konvent des Klosters vertrieben wurde. Im Verlaufe des Mittelalters zerfiel die Bausubstanz immer mehr, so dass der Ratgar-Dom 1700 abgerissen und über der Bonifatiusgruft der heutige barocke Dom errichtet wurde. Ein Höhepunkt in der neuen Stadtgeschichte war der Besuch von Papst Johannes Paul II. 1980, der von mehr als 100.000 begeisterten Gläubigen auf dem Domplatz empfangen wurde

Dechant und Stadtpfarrer Buß:

Stadtpfarrer Buß stammt ursprünglich aus Butzbach, verbrachte seine Jugend im Vogelsbergkreis. Früh bildete sich ein Bewusstsein, Priester zu werden, wobei das Elternhaus seine religiöse Ausrichtung maßgeblich prägte. Gerne erinnert er sich an die Highlights seiner Jugendzeig: Den Besuch des Heiligen Papstes Johannes Paul II in Fulda im November des Jahres 1980. Ferner war der Katholikentag 1954 ein herausragendes Ereignis. Als drittes Geschehen hebt er die Begegnungen mit Menschen nach dem Fall der Mauer in Fulda (damals nahe der innerdeutschen Grenze) hervor.  Seit 2013 ist er Stadtpfarrer in Fulda. Die heutige Stadtpfarrei besteht aus 4 ehemaligen Pfarreien. Der damalige Bischof übertrug Pfr. Buß die Aufgabe der Fusion der 4 Pfarreien zur Innenstadtpfarrei und den Aufbau der Citypastoral. Als Dechant, Stadtpfarrer, Domkapitular hat er, wie er sagt, viele Hüte auf und ist Dienstvorgesetzter für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von 8 Altenheimen. In der Stadt seines Wirkungsbereiches ist es wichtig, dass er als Ansprechpartner für Vereine und Politik katholische und christliche Werte setzt.

Unsere Kollegen waren vor Ort und haben sich für Sie umgesehen:


Die Innenstadtpfarrei:

Etwa 6000 Christen zählt die Innenstadtpfarrei Fulda, wobei Menschen heute Angebote über die Pfarrgrenzen hinweg suchen, die sie ansprechen, weshalb ein Großteil der Gottesdienstbesucher – dies ergab eine Untersuchung – nicht des Wohnsitzes wegen zur Pfarrei gehören.  Viele Studenten aber auch Menschen aus anderen Regionen dieser Welt leben heute in Fulda. Stadtpfarrer Buß spricht von der Notwendigkeit heute als katholische Kirche ein vielfältiges Angebot bereitzuhalten. Neben der Hl. Messe und der Spendung der Sakramente, Eucharistischer Anbetung Studientagen und seelsorglicher Begleitung braucht es Zugangsmöglichkeiten zum Glauben auf niederschwelliger Ebene. Mit Beginn der Corona – Zeit richtete die Pfarrei einen Messenger Dienst ein, um vor allem ältere Menschen zweimal wöchentlich mit einem Morgenimpuls geistlich begegnen zu können. Pfr. Buß spricht davon, dass ihn 2.500 Gläubige abonnierten. Darüber hinaus wurde er vielfach weiter-gereicht, was dazu führte, dass die Nachfrage nach diesem Angebot stieg. Zwischenzeitlich sind die Morgenimpulse auch als gedruckte Auflagen erhältlich.

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr radio horeb Team