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Neue Reihe: die „sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit“

Zum Abschluss des „Heiligen Jahres des Barmherzigkeit“ sprechen wir mit Menschen, die Barmherzigkeit konkret im Alltag leben.


Zum Abschluss des „Heiligen Jahres des Barmherzigkeit“ sprechen wir mit Menschen, die Barmherzigkeit konkret im Alltag leben.

In einer neuen Reihe über die „sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit“ stellen wir Ihnen Menschen vor, die beispielsweise Hungernde speisen, Gefangene besuchen oder Fremde beherbergen. 





Jeden Freitag im „Interview des Tages“ um 08:15 Uhr, im „Tagesgespräch“ im Streiflicht um 12:20 Uhr und hier auf unserer Webseite, können Sie die Interviews hören.

Teil 2 - Durstige tränken


Das ist seit vielen Jahren die Arbeit von Walter Lorenz vom Münchner Verein „Schwestern und Brüder vom heiligen Benedikt Labre“.

Wie er bei der Begegnung mit einem Obdachlosen in der Adventszeit seine Berufung erkannte und das Motto „Durstige tränken“ seitdem in die Tat umsetzt, darüber hat Oliver Gierens mit ihm gesprochen.


Los geht’s am Freitag, den 21.10., mit Angelika Lang von der christlichen Gefangenenhilfe „Set-free-Network“. 
Sie erzählt uns, warum sie Gefangene besucht.

Das ist Teil 1 unserer neuen Sendereihe: "die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit": 

 

Teil 1 - Gefangene besuchen

Teil 3 - Fremde beherbergen


Unter den Flüchtlingen, die täglich in unser Land kommen, sind immer wieder sogenannte „unbegleitete Minderjährige.“ Nach offiziellen Angaben halten sich zur Zeit rund 51.000 solcher jugendlicher Flüchtlinge in Deutschland auf, die ohne einen Sorgeberechtigten eingereist sind. Für sie ist es in diesem Alter besonders schwierig, in der Fremde Fuß zu fassen.

Unterstützt werden sie dabei in Einrichtungen wie zum Beispiel dem Salesianum in München. In diesem Haus haben die Salesianer Don Boscos vor einigen Jahren eigene Wohngruppen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingerichtet, in denen diese ein neues Zuhause finden.
Damit leben die Salesianer und ihre Mitarbeiter in München ein Werk der Barmherzigkeit: sie geben Fremden eine Herberge.

In unserer Reihe zum Abschluss des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit fragen wir heute, wie dieses Werk konkret umgesetzt wird. Wir haben mit dem Gesamtleiter des Salesianums in München, Stefan Bauer, über die Wohngruppen „Life“ und „Hope“ und über gelebte Barmherzigkeit gesprochen.

Teil 4 - Nackte bekleiden


Der Heilige Martin könnte der Patron sein für die Mitarbeiter der Caritas in Haar bei München.
Denn von Martin erzählt die Legende, er habe seinen Mantel geteilt, um die Hälfte davon einem frierenden Bettler zu schenken. Damit ist Martin ein Vorbild für gelebte christliche Barmherzigkeit.

Denn Menschen, die nicht genügend Geld haben, um sich selbst einen Mantel zu kaufen, gibt es auch heute. Sie bekommen Unterstützung zum Beispiel bei der Caritas-Kleiderkammer in München Haar.
Dort schaut manche alleinerziehende Mutter monatlich vorbei, um für den eigenen Bedarf gebrauchte Kleidungsstücke zu erhalten.
Die Mitarbeiter der Caritas, aber auch die Spender dieser Mäntel, Blusen und Pullover leben damit ein Werk der Barmherzigkeit. Sie bekleiden Nackte.

In unserer Reihe zum Abschluss des Heiligen Jahres fragen wir, wie dieses Werk konkret umgesetzt wird. Mit Claudia Mammach, der Leiterin des zuständigen Fachdienstes der Caritas in Haar bei München, haben wir über ihr Angebot gesprochen und über die Menschen, die es in Anspruch nehmen.


Nächster Abgabetermin bei der Kleiderkammer: Freitag, 18. November, 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Teil 5 - Tote begraben


Im November feiern wir das Allerseelenfest – und sind daher besonders aufgerufen, für die Toten zu beten.

Tote begraben – das ist eines der sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit, die wir Ihnen jeden Freitag in einer Interviewreihe zum Abschluss des Barmherzigkeitsjahres vorstellen.


Pfarrer Werner Gutheil ist damit seit vielen Jahren vertraut. Als Klinikseelsorger hat er Menschen beim Sterben seelsorglich begleitet, und als Trauerseelsorger im Bistum Fulda kümmert er sich um die Hinterbliebenen. Dabei hilft er ihnen, mit der Trauer über den Verlust eines nahe stehenden Menschen umzugehen.

Warum wir für die Toten beten sollen, und wie der christliche Glaube bei der Trauer helfen kann, darüber hat Oliver Gierens mit Pfarrer Werner Gutheil gesprochen.

Teil 6 - Kranke besuchen


Kranke zu besuchen gehört zu den Werken der Barmherzigkeit. In der Münchner Pfarrei Christkönig erfüllen ehrenamtliche Mitarbeiter dieses Werk mit Leben.

Das Leben im Alter bringt Schwierigkeiten mit sich. Wer aufgrund des Alters oder durch Krankheit gebrechlich und nicht mehr mobil ist, kann meist auch nicht so einfach einen Gottesdienst besuchen.
Wenn also der Kranke nicht zur Gemeinde kommen kann, muss eben die Gemeinde zum Kranken gehen: das ist das Motto für viele Ehrenamtliche in der Münchner Pfarrei Christkönig.


An einem Krankenbesuchsdienst beteiligen sich regelmäßig über 20 Gemeindemitglieder, die dann Woche für Woche Menschen zuhause besuchen. Dabei geht es um ein Zeichen der Aufmerksamkeit, ums Zuhören, miteinander Reden und darum, dass der Kontakt zur Gemeinde nicht abreißen soll.
Damit setzen die Mitarbeiter in diesem Dienst ein Werk der Barmherzigkeit um.

In unserer Reihe anlässlich des zu Ende gegangenen Jahrs der Barmherzigkeit haben wir darüber mit Diakon Alexander Reischl gesprochen, der in der Pfarrei Christkönig in München den Krankenbesuchsdienst leitet.
  

Teil 7 - Hungernde speisen


Kinderarmut gibt es auch in Deutschland.
Bereits 1995 hat Pastor Bernd Siggelkow in Berlin eine erste Einrichtung eröffnet, mit der er Kindern ein neues Zuhause geben wollte. Kostenlose Mahlzeiten gehören seitdem zum festen Angebot für die Kinder und Jugendlichen in der „Arche“ – neben Freizeitangeboten, Hausaufgabenbetreuung und Kleiderkammern.

In über 20 Städten in Deutschland gibt es inzwischen Standorte des christlichen Kinder- und Jugendwerks, das mit der Deutschen Evangelischen Allianz verbunden ist. Mit der Versorgung der Kinder mit Frühstück und einer warmen Mahlzeit nach der Schule setzen die Mitarbeiter der „Arche“ ein Werk der Barmherzigkeit um: sie speisen Hungrige.

In unserer Reihe anlässlich des zu Ende gegangenen Jahrs der Barmherzigkeit haben wir mit Pastor Bernd Siggelkow, dem Gründer der „Arche“ gesprochen.