Jetzt: eine Wiederholung der gleichnamigen Sendung der Vorwoche
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„Mitgefühl ist eine Christenpflicht“

Seit zwei Jahren ist Ulrich Neymeyr Bischof von Erfurt. Vor allem in den letzten Monaten hat er bewiesen: in der Auseinandersetzung mit der AFD scheut er sich nicht, klar Position zu beziehen.


Als Katholiken in einer kleinen Minderheit zu leben: das ist für so manchen Gläubigen in Bayern oder im Rheinland nicht wirklich vorstellbar.

Doch in den neuen Bundesländern ist das seit Jahrzehnten Realität.
Zum Beispiel in Thüringen: da gibt es zwar noch das Eichsfeld, in dem die Katholiken mit rund 70 Prozent die Bevölkerungsmehrheit stellen. Doch insgesamt liegt der Anteil der Katholiken in dem Bundesland nur bei knapp 8 Prozent.


Eine ungewohnte Situation für einen Bischof, der aus dem Rheinland stammt: seit knapp 2 Jahren ist Bischof Ulrich Neymeyr der Oberhirte in Erfurt.
In diesem Amt hat er unter anderem in den letzten Monaten mit seinen Positionen zu Kundgebungen der AFD für Schlagzeilen gesorgt.

Darüber und über Christsein in der Diaspora haben wir mit Bischof Neymeyr gesprochen.