"Mehr als Schwarz und Weiß" - Eine Ausstellung zu 800 Jahren Dominikanerorden
Ein großer katholischer Orden feiert in diesem Jahr Jubiläum.
Vor 800 Jahren bestätigte der Papst den Predigerorden des Heiligen Dominikus. Der Gründer hatte es sich und seinen Gefährten zur Aufgabe gemacht, Irrlehren zu bekämpfen und als Wanderbrüder ein Leben in Armut zu führen.
Heute verbindet man mit dem Orden große Theologen wie Thomas von Aquin. Auf der anderen Seite standen Dominikanermönche auch für die Inquisition oder den Ablasshandel: Kapitel in der Geschichte der Kirche, die heute eher kritisch bewertet werden.
Auf diese Deutung der Ordensgeschichte, aber auch auf den Habit der Mönche spielt der Titel einer Ausstellung an, die seit dem 11. Mai in Regensburg zu sehen ist: Mehr als Schwarz & Weiß – 800 Jahre Dominikanerorden. Zu sehen ist die Ausstellung in der Dominikanerkirche St. Blasius in Regensburg, wo morgen, am Samstag auch eine Tagung unter dem selben Titel stattfindet.
Wie blicken die Dominikaner selbst auf die 800 jährige Geschichte ihres Ordens zurück? Das hat Ulrich Schwab P. Elias Füllenbach gefragt. Er ist stellvertretender Leiter des Instituts zur Erforschung der Geschichte des Dominikanerordens im deutschen Sprachraum, gehört zu den Referenten der Tagung und hat das Konzept zur Ausstellung mitentwickelt.

