Jetzt: eine Wiederholung der gleichnamigen Sendung vom Sonntag
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Kloster der Woche: St. Apollinaris in Remagen

Im Garten des Klosters St. Apollinaris stehen und auf den majestätischen Rhein hinunterblicken: Das ist eine Erfahrung, die man gemacht haben sollte. Die herrliche Aussicht dürfen alle Pilger während der Apollinariswallfahrt vom 22. Juli bis 6. August genieße. Nach dem Gottesdienst bieten die Schwestern und Patres von der „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“ reichlich belegte Brötchen an. Es gibt Ehrenamtliche, die sich dafür zwei Wochen lang täglich als Helfer zur Verfügung stellen.

Wer ist diese Gemeinschaft, die mit einigen wenigen Mitgliedern ihren Gästen einen großen Reichtum an spiritueller Nahrung zur Verfügung stellt – und man möchte fragen, „wie schaffen die das?“ Flexibel sein, und sich vom heiligen Geist leiten lassen, ist die Devise von Pater Bartholomé van Oudheusden, seit 1982 Priester des Bistums Roermond und Mitbegründer der Gemeinschaft. Vom Trierer Bischof mit der Wallfahrtsseelsorge in Remagen betraut, empfängt die kleine Gruppe charismatisch geprägter Gottgeweihter an 15 Wallfahrtstagen rund 12.000 Pilger.

Die Wallfahrt zur neugotischen Nazarenerkirche St. Apollinaris riss auch in Kriegszeiten nicht ab, davon weiß ein lokaler Zeitzeuge, Jahrgang 1936, in unserer Talksendung zum „Kloster der Woche“ zu berichten. Über die hart umkämpfte Brücke von Remagen, deren Geschichte 1969 in einem amerikanischen Film nacherzählt wurde, pilgerte der Sechsjährige an der Hand seiner Mutter zum heiligen Apollinaris, der ihn von seiner schweren Erkrankung heilte. Mehr über das Wirken des Heiligen und die Geschichte seiner Reliquienverehrung erzählt Pater Bartholomé hier im Interview.

Zur Website des Klosters Apollinarisberg

Interview nachhören: