Jetzt: Katholisch Integrierte Gemeinde u. a.: Magnificat
Katholisch Integrierte Gemeinde u. a.: Magnificat

Kinderschutzgipfel im Vatikan

Die lang erwartete Kinderschutzkonferenz im Vatikan ist vorbei – Wie geht es jetzt weiter?

20.02.2019 - Maria Galgano und Silvia Kritzenberger von Radio Vatikan


21.02.2019 - P. Markus Graulich, Kirchenrechtler und Untersekretär des Päpstlichen Rates für die esetzestexte


22.02.2019 - Stefan Kempes von Radio Vatikan mit einem Bericht zum Auftakt des Kinderschutzgipfels


Bei dem Gipfel werden nicht nur Angehörige des Klerus teilnehmen. Es geben auch Betroffene von Missbrauch Zeugnis von dem Erlittenen. Die Berichte zum Beginn der Konferenz lösten bei den Versammelten Betroffenheit aus. Zugleich mahnte der Papst aber auch, sich nicht lähmen zu lassen, sondern umso stärker nach Wegen zu suchen, Kinder und Jugendliche zu schützen. Es gehe um Ehrlichkeit und Klarheit, die in diesen Tagen zu gewinnen sei.

Was sind die Themen, die die 190 Teilnehmer in den dreieinhalb Tagen der Konferenz zum Kinderschutz im Vatikan rund um den Missbrauch beschäftigen. Sie kreisen um die Begriffe Verantwortlichkeit, Transparenz und Synodalität. Es soll dabei um den Bischof gehen – um seine Rolle in der Verantwortung für den örtlichen Klerus.

Das sind gute Ansätze, doch beklagen Theologen, dass die Möglichkeiten des Kirchenrechts in dieser Angelegenheit viel zu wenig beachtet bzw. ausgeschöpft würden. Denn die Lösungen für die in diesen Tagen angesprochenen Probleme sind in vielen Punkten bereits im Kirchenrecht grundgelegt – das sagt der Kirchenrechtler und Untersekretär des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte Pater Markus Graulich. Mit ihm hat Stefan Kempes von Radio Vatikan gesprochen. 

Mario Galgano und Silvia Kritzenberger von Radio Vatikan über den bevorstehenden Missbrauchsgipfel im Vatikan. Dort versammeln sich für vier Tage die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen aus aller Welt um über die Missbrauchskrise der katholischen Kirche zu sprechen. Anliegen: den Umgang und die Debatte darum auf ein gemeinsames Niveau zu heben. 

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln


Ausgelöst durch die Missbrauchskrise ist die deutsche Kirche in einen „Richtungsstreit“ geraten, so Rainer Maria Kardinal Woelki. Der Erzbischof von Köln warnt davor, die Kirche aus dieser Krise heraus grundlegend neugestalten zu wollen. Vielmehr sieht es er als die Herausforderung unserer Zeit, Gott neu in den Blick zu nehmen. Der Geschäftsführer von EWTN, Martin Rothweiler hat mit Kardinal Woelki über die aktuelle Lage der Kirche in Deutschland gesprochen. 

Buße - Gemeinsam im Gebet verbunden

Herzliche Einladung zur Bußliturgie mit Papst Franziskus am Samstag, den 23. Februar 2019, ab 17:25 Uhr.

25.02.2019 - Die lang erwartete Kinderschutzkonferenz im Vatikan ist vorbei – Wie geht es jetzt weiter? 


Vier Tage lang von Donnerstag bis Sonntag haben rund 190 Vorsitzende der Bischofskonferenzen und Ordensleiter im Vatikan getagt, um zu beraten, wie die Missbrauchskrise in der katholischen Kirche zu bewältigen ist. 

Guido Horst ist Romkorrespondent der katholischen Wochenzeitung Die Tagespost. Im Interview gibt er seine Einschätzung zum Kinderschutzgipfel wieder. Das Ergebnis ist ernüchternd.