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Heilige Mutter Teresa – ein Leben aus der Eucharistie

Spiritualität - Mutter Teresa ist als Heilige weltbekannt. Heute blicken wir mit Wallfahrtsrektor Norbert Traub auf ihre inspirierende Spiritualität.

Mutter Teresa von Kalkutta hat als Heilige das 20. Jahrhundert geprägt und viel Gutes bewirkt.

Zu ihrem heutigen Gedenktag sehen wir uns Mutter Teresas Spritualität genauer an. Zwei zentrale Punkte sind die Eucharistie und die Liebe zu den Armen. Beide Punkte sind für Mutter Teresa eins: Sie empfängt Christus in der Eucharistie – und sie berührt ihn in den Armen. Ihrer Spiritualität nach ist es immer derselbe Christus: einmal unter der Gestalt von Brot und Wein, einmal unter der Gestalt des Armen, des Nächsten.

Die tägliche Messe und Anbetung waren für Mutter Teresa von Kalkutta kein frommes Beiwerk, sondern lebensnotwendig. Ohne diese Aufgabe konnte sie kein Haus eröffnen, ohne diese Kraftquelle konnte sie keine Arbeit beginnen.

Auch wenn wir nicht wie Mutter Teresa in den Slums leben und arbeiten, so bleiben auch für uns die beiden Pole: Gottes- und Nächstenliebe. Wie wir besser daraus leben können, erklärt uns heute Wallfahrtsrektor Norbert Traub aus Sicht der Heiligen Mutter Teresa.

Heilige Mutter Teresa – ein Leben aus der Eucharistie

Spiritualität um 14:00 Uhr mit Wallfahrtsrektor Norbert Traub, Wallfahrtsort Maria Brünnlein zu Wemding
Sendung verpasst? In unserem Podcast Spiritualität können Sie diese und weitere Sendungen nachhören, downloaden und teilen.

Das Leben von Mutter Teresa

Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde 1910 in Albanien geboren und trat mit 18 Jahren den Loretoschwestern bei. Von der Gemeinschaft aus gelangte sie nach Kalkutta in Indien und zog 1948 in das Elendsviertel, um dort das Leben der Armen zu teilen. Ein Jahr später gründete sie eine Ordensgemeinschaft: die "Missionarinnen der Nächstenliebe".

Schon zu Lebzeiten beeindruckte Mutter Teresa: Überall auf der Welt gründete sie neue Niederlassungen ihres Ordens, die erste 1979 in Essen. 1979 erhielt sie auch den Friedensnobelpreis. Am 4. September 1997 starb sie im Alter von 87 Jahren. Bereits sechs Jahre später, 2003, sprach Papst Johannes Paul II. sie selig. Am 4. September 2016 folgte die Heiligsprechung.

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