Für eine Kultur des Lebens: Münchner Marsch fürs Leben 2023
Am 25. März, dem Hochfest Verkündigung des Herrn - neun Monate vor Weihnachten - versammeln sich viertausend Menschen auf dem Münchner Königsplatz, um ein deutliches Zeichen gegen Abtreibung zu setzen. Die Stimmung ist fröhlich und ein Gefühl der Gemeinschaft kommt bei den Teilnehmern schnell auf. Veranstaltet wird der Münchner Marsch von dem Verein "Stimme der Stillen": Für eine Kultur des Lebens – von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, so die Organisatorin Silja Fichtner.
Hier hören Sie unsere Reportage vom Münchner Marsch fürs Leben:
Die allerseligste Jungfrau Maria sagt Ja zum Heilsplan Gottes. Ein passender Tag für den Lebensschutz. Die Muttergottes ließ sich nicht abschrecken von einer ungewollten oder ungeplanten Schwangerschaft. Sie vertraute Gott zu 100 Prozent. Die Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, 1000plus, ist überzeugt, dass es immer Hilfen und Lösungen gibt.
Bei der Kundgebung nennt der 1000plus Gründer Kristijan Aufiero die drei Hauptgründe für Abtreibung. Aufiero zeigt auch die Lösung auf: Die Nächstenliebe eines jeden Einzelnen dieser Generation ist jetzt gefragt.
Zu Gast ist auch der US-Anwalt Matt Britton, Vorstandsmitglied bei der internationalen Gebetsinitiative 40 Tage für das Leben aus den USA. In seiner Rede geht er auf Deutschland als führende Wirtschaftsmacht in Europa ein. Führend in Sozialrecht und Menschenrecht. Auch Britton betont, es ist jetzt an der Zeit, dass Deutschland die europäische Vorreiterrolle auch beim Lebensschutz übernimmt.
Im Anschlus marschieren die Demonstranten drei Kilometer lang durch die Münchner Innenstadt, begleitet von der Polizei. Die Demonstranten tragen Plakate in den Farben Gelb und Blau mit Aufschriften wie: "Jedes Leben ist ein Geschenk", "Väter werden durch Liebe zu Helden" und "Sterbehilfe? Nein, danke!". Die Farben Gelb und Blau sind das Markenzeichen des Münchner Marsches - eine Idee, die noch vor dem Ukraine-Krieg entstanden ist.







