Jetzt: Martin Pepper: Hosianna, Maranatha!
Martin Pepper: Hosianna, Maranatha!

„Es passen gar nicht alle Anrufe auf unsere Leitungen.“

Wer in einer seelischen Notsituation ist, Sorgen hat oder in einer persönlichen Krise steckt, für den ist es wichtig, jemanden zum Reden zu haben. In diesen und anderen Fällen hilft die Telefonseelsorge weiter. In diesem Jahr wird sie 60 Jahre alt.

Der Streit mit dem Partner, der Tod eines nahen Verwandten, die Diagnose einer schweren Krankheit – die Gründe sind vielfältig, warum Menschen sich mit jemandem aussprechen möchten.

Doch manchmal gibt es in der eigenen Umgebung niemanden, dem man Probleme und Sorgen anvertrauen kann. Oder es ist vielleicht das Beste, das anonym zu tun.


Dann hilft die Telefonseelsorge weiter, die von evangelischer und katholischer Kirche gemeinsam getragen wird. Sie wird in diesem Jahr 60 Jahre alt und ist seitdem stetig gewachsen.

Rund 7.500 Ehrenamtliche leisten abwechselnd rund um die Uhr Dienst am Telefon.
Rund 1,8 Millionen Gespräche haben sie im vergangenen Jahr geführt. Auch über einen Chat oder per E-Mail können Menschen in Krisensituationen Rat und Hilfe finden.

Was erleben die Mitarbeiter der Telefonseelsorge im Alltag? Welche Rolle spielt der Glaube in den Gesprächen?
Darüber haben wir mit Michael Hillenkamp gesprochen. Er arbeitet bei der Telefonseelsorge in Dortmund und ist Vorsitzender der katholischen Konferenz für Telefonseelsorge.