In Venezuela ist die Lage dramatisch. Nicht erst seit den Wahlen in Venezuela, durch die eine Lawine losgetreten worden zu sein scheint, deren Folgen jetzt das Land erschüttern. Der Machtkampf zwischen Juan Guaidó dem Oppositionsführer und Nicolas Maduro, dem bisherigen Machthaber Venezuelas tobt - landesweit demonstrieren die Menschen zu hunderttausenden und fordern Maduro zum Rücktritt auf. Doch die Krise in Venezuela besteht schon länger – Millionen Venezolaner haben als Wirtschaftsflüchtlinge bereits das Land verlassen, denn in Venezuela ist alles knapp. Die Menschen hungern, es herrscht medizinische Unterversorgung, die weltweit höchste Inflationsrate und politische Unterdrückung. Und das bedeutet in dem katholisch geprägten Land auch eine Unterdrückung der Christen.
In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz über verfolgte und bedrängte Christen steht Venezuela im Fokus. Am 26. Dezember vergangenen Jahres wurde sie in Berlin vorgestellt. Dabei war auch der Vorsitzenden der venezolanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jose Luis Azuaje. Was er in über die Situation in Venezuela sagt – das hat Gregor Dornis für Sie in einem Beitrag zusammengefasst.