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Die Gemeinschaft Sankt Martin in Neviges

Interview des Tages - Seit Anfang September ist der Mariendom im Wallfahrtsort Neviges nicht mehr verwaist: Drei "Abbés" der französischen Gemeinschaft Sankt Martin haben die Pfarrseelsorge übernommen und betreuen die Wallfahrt im größten Wallfahrtsort des Erzbistums Köln. Die Franziskaner mussten aus Mangel an Nachwuchs ihre Niederlassung dort aufgeben. Im Interview des Tages stellt Ihnen Abbé Phil Dieckhoff heute seine Gemeinschaft vor. Außerdem haben wir für Sie einige Informationen über die Priestergemeinschaft zusammengestellt.

Hören Sie das Interview hier nach:


Was ist die Priestergemeinschaft Sankt Martin?
Abbé Jean-François Guérin (1929-2005) steht am Anfang der Priestergemeinschaft Sankt Martin. Er begleitete junge Gläubige auf der Suche nach ihrer Berufung. Guérin berief sich dabei auf die lateinisch-gregorianische Tradition, hatte aber auch die Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils als Basis. Mit beidem brachte er die jungen Männer in Berührung. 1983 wurde die erste Niederlassung in Frankreich gegründet, 1993 fasste die Gemeinschaft in Italien Fuß. Seit 2014 ist das ehemalige Benediktinerstift in Évron das Zentrum der Gemeinschaft.

Geplante Niederlassung im Erzbistum Paderborn gescheitert
Geplant war, in der verwaisten Abtei Marienmünster im Erzbistum Paderborn eine mögliche Klostergründung vorzubereiten. Zwei Abbés waren dafür eigens mehrere Monate in einer Kirchengemeinde aktiv. Die Gründung scheiterte letztendlich am Widerstand der örtlichen Kirchengemeinde. Vertreter der Pfarrei machten dafür die "erzkonservativen Ansichten" der Priestergemeinschaft verantwortlich.

Anders verhält es sich nun im Erzbistum Köln. Einander kennenlernen, Zeit miteinander verbringen und gemeinsame Projekte erarbeiten seien das wichtigste, heißt es aus der Gemeinschaft.


Neue Seelsorger im Wallfahrtsort Neviges.
Interview des Tages um 8.15 Uhr mit Abbé Phil Dieckhoff

In unserer Rubrik Tagesgespräch können Sie diese und weitere Sendungen nachhören, downloaden und gerne teilen.