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Das christliche Martyrium

Credo - Von Jesus bis heute hat es zahllose Märtyrer gegeben - Menschen, die für ihren Glauben getötet wurden. "Ein Zeichen unendlicher Liebe" nennt Prälat Helmut Moll das Martyrium.

Prälat Helmut Moll gilt weltweit als einer der besten Theologen des christlichen Martyriums. Für die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat er das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts herausgegeben - ein Mammutwerk historischer Forschung, in dem alle Märtyrer der jüngeren deutschen Geschichte dargestellt werden.

Wie sein Lehrer Benedikt XVI. interpretiert er das Martyrium als "ein Zeichen unendlicher Liebe". Anders als in nichtchristlichen Zusammenhängen gibt es für die christlichen Märtyrer weder Wut noch Hass auf die Verfolger, sondern nur einen höchsten Akt der Liebe im Zeugnis für die Wahrheit.

In einem Vortrag in Augsburg hat Prälat Helmut Moll über die enorme Bedeutung solcher Liebe und Wahrheit in unserer Gegenwart gesprochen.

Das christliche Martyrium

Credo mit Prälat Dr. Helmut Moll, Historiker und Herausgeber des Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts
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Helmut Moll wurde 1944 geboren und war Schüler von Joseph Ratzinger. Prälat Moll arbeitete jahrelang in der Römischen Kurie mit, under anderem in der Kongregation für die Glaubenslehre und der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Von 1998 bis 2019 war Prälat Moll in der Erzdiözese Köln verantwortlich für die Selig- und Heiligsprechungsverfahren.

Seit 2004 wirkt er als Professor für Exegese und Hagiographie an der Gustav-Siewerth-Akademie in Weilheim-Bierbronnen. Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz gibt er das Martyrologium des 20. Jahrhunderts heraus. Unter www.deutsches-martyrologium.de/start/ finden Sie weitere Informationen.

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