Jetzt: Rosenkranz, Aufzeichnung
Rosenkranz, Aufzeichnung

Ansprachen des Programmdirektors

Die Kirche in Deutschland hat sich auf den sogenannten "synodalen Weg" begeben. Pfarrer Kocher beschäftigt sich in drei Ansprachen zu den Themen, die im Rahmen des synodalen Weges behandelt werden: Der Zölibat und die Sexualität. Der dritte Beitrag zum Frauenpriestertum folgt.

Der Zölibat

Im Hinblick auf die Amazonas-Synode im Herbst wird diskutiert, ob der Zölibat eine wählbare Option für die Priester werden könnte. Anhand von Äußerungen von Papst Franziskus und Karl Rahner wird die Sinnhaftigkeit des Zölibats dargelegt und auch auf die Umstände eingegangen, wann dieser seitens der Kirche in einer bestimmten Seelsorgesituation zur Disposition gestellt werden könnte.

Zum Podcast

Über die Sexualität

Die Aufforderung von Kardinal Marx bei der Tagung der Deutschen Bischofskonferenz im März 2019 in Lingen, „geeignete Formate“ zu suchen „zur Klärung von Neuausrichtung und Veränderung“ im Hinblick auf die kirchliche Sexualethik wird vor dem Hintergrund der Geschichte erörtert. Die Sicht der Sexualität hat sich im Lauf der Zeit teilweise erheblich verändert, besonders auch in unserer Zeit durch die von namhaften Fachleuten favorisierte „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Maßgeblich für uns als Christen ist aber immer die Bezugnahme auf die göttliche Offenbarung. Nach Papst Johannes Paul II. ist nicht von dem von der Begehrlichkeit beherrschten Menschen auszugehen, sondern von dem von Christus erlösten.

Zum Podcast

Grundlegendes über die Sexualethik

Grundlage der Sexualethik ist das Neue Testament, der von Christus erlöste Mensch und nicht die „normative Kraft des Faktischen“. Das griechische Wort für Unzucht im Neuen Testament heißt „Porneia“ und bedeutet außerehelichen Geschlechtsumgang jedweder Art. Der Katechismus der katholischen Kirche und die Lehre der Päpste bauen darauf auf.

Zum Podcast