Das Bonifatiuswerk wurde 1849 von Laien und Priestern gegründet. Es unterstützt Christen in Regionen, in den sie eine Minderheit darstellen. Sie leben in der sogenannten "Diaspora". Das "Hilfswerk für den Glauben" sammelt Spenden und stellt diese Diaspora-Gemeinden und -einrichtungen als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen dabei Katholiken und die Ortskirchen und ihr Auftrag, den Glauben an Gott in die Welt zu tragen und Gott einen Ort darin zu sichern. Das Leitwort "Keiner soll alleine glauben" prägt das solidarische Handeln des Hilfswerkes.
In der Projektförderung und -begleitung versteht sich das Bonifatiuswerk als Netzwerker und fördert die Begegnung mit Projektpartnern. Die Glaubensbildung und Unterstützung der Glaubensweitergabe sowie die Suche nach innovativen, zukunftsweisenden Formen der Diaspora-Seelsorge sind zentrale Aufgabenbereiche, des Bonifatiuswerkes, das sich als "Hilfswerk für den Glauben" versteht.
Im vergangenen Jahr hat das Hilfswerk bundesweit 2,2 Millionen Euro gesammelt. Mit insgesamt 14 Millionen Euro hat das Bonifatiuswerk Katholiken in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora unterstützt. Mit diesem Geld konnten 1.203 Projekte gefördert werden.