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Monatskommentar zum Thema Frauenpriestertum

Die Kirche ist eine Frau, der Priester als Stellvertreter Gottes, ein Mann. Kann man das so sagen? Die Bibel spricht klar von Jesus als Bräutigam, doch was bedeutet das und vor allem, was glauben wir? Entscheiden Sie selbst. Programmdirektor Pfarrer Kocher zeichnet ein klares Bild der Symboliken und Zeichenhandlungen Jesu im aktuellen Monatskommentar:

Monatskommentar für November:

Fortsetzung des Monatskommentars:

Ebenfalls zum Thema: Die Wahl der 12 Apostel als Grundlage des Priestertums des neuen Bundes:

Lehramtliche Aussagen der Kirche, ob Frauen zu Priestern geweiht werden

"Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben", hält Papst Johannes Paul II. 1994 in seiner Enzyklika "Ordinatio sacerdotalis" fest.

Hier können Sie die Enzyklika lesen und herunterladen

„Ein weiterer Beweis der Mühe, die Johannes Paul II. für die Prüfung dieser Frage aufgebracht hat, ist die vorausgehende Beratung mit den Vorsitzenden jener Bischofskonferenzen, die mit der Problematik besonders befasst waren. Alle ohne Ausnahme erklärten mit voller Überzeugung, dass die Kirche aus Gehorsam gegenüber dem Herrn keine Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu erteilen.“ 

"Nur dank ihrer Verwurzelung in Jesus Christus, ihrem Gründer, kann die Kirche der ganzen Welt Leben und Heil bringen. Diese Verwurzelung erfolgt in erster Linie durch die Sakramente, deren Mitte die Eucharistie ist. Von Christus eingesetzt, sind die Sakramente Grundsäulen der Kirche, die sie fortwährend als seinen Leib und seine Braut auferbauen", hat der aktuelle Präfekt der Glaubenskongregation, der Jesuit Luis Ladaria, in seinem Schreiben "Zu einigen Zweifeln über den definitiven Charakter der Lehre von "Ordinatio sacerdotalis" 2018 klargemacht.

Das Schreiben können Sie hier lesen und herunterladen

"Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung, weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden ist (vgl. II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution "Lumen gentium", 25,2).

Antwort der Glaubenskongregation hier vollständig lesen

"Wenn gesagt wird, dass der Priester 'Christus das Haupt' darstellt, dann bedeutet das vor allem, dass Christus die Quelle der Gnade ist: Er ist das Haupt der Kirche, denn er hat 'die Kraft, allen Gliedern der Kirche Gnade einzuflößen'", heißt es im Nachsynodalen Schreiben "Querida Amazonia" von Papst Franziskus. Nur inniges Gebet könne Priesterberufungen überhaupt erst möglich machen und fördern. Damit erteilt auch Franziskus der Priesterweihe für Frauen und verheiratete Männer eine Absage (vgl. QA 103). Das Schreiben wurde im Nachgang der Amazonas-Synode (6. bis 27. Oktober 2019) verfasst und am 12. Februar 2020 veröffentlicht.

"Querida Amazonia" hier lesen und herunterladen

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