Jetzt: Vesper mit Angelus, Klarissen-Kapuzinerinnen von der Ewigen Anbetung Kloster Bethlehem, Koblenz
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Exerzitienreise zum Wallfahrtsort Kibeho in Ruanda

Bei radio horeb ist es uns ein Anliegen, dass unsere Mitarbeiter einmal im Jahr Exerzitien für sich, für ihre Spiritualität und Erbauung machen. Nun haben wir es einigen Mitarbeitern ermöglicht, auf Exerzitienreise gemeinsam mit Pfarrer Peter Meyer nach Ruanda zu gehen. Pfarrer Peter Meyer wird in der Zeit vom 21. bis 28. November Exerzitien für die Afrikanischen Gläubigen im ruandischen Pilgerort Kibeho halten. Über die afrikanischen Radio Maria-Stationen werden die Vorträge über den ganzen Kontinent gesendet.

Mit dabei ist unsere Reisegruppe mit rund 20 Personen, darunter Mitarbeiter von radio horeb und Gemeindemitglieder der Gemeinde St. Anton in Balderschwang, die sich gemeinsam auf den Weg machen.

Anfang November hat Papst Franziskus im Austausch mit afrikanischen jungen Erwachsenen folgendes gesagt: "Das Bauen von Brücken kann jungen Menschen helfen, Besserung zu erreichen. Wir müssen uns organisieren, um zusammenzuarbeiten. Isoliert euch nicht!"

Der Papst hat auch erneut die Rolle von Bildung betont und rief die Kirche auf, in diesem Bereich weiter zu helfen: "Denn Bildung ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, zum Wachstum Afrikas beizutragen".

Bei radio horeb bauen wir diese Brücken: durch die Spendenaktion des jährlichen Mariathons, die Spenden unserer Hörer und durch das direkte vor-Ort-Sein. Wir bitten um Ihr Gebet für diese Reise und werden natürlich im laufenden Tagesprogramm darüber berichten.

 

Viele Bilder der Reise finden Sie bei radio horeb auf Instagram.

 

Weltweiter Rosenkranz aus Kibeho

Am Montag, 28. November, übertragen wir ab 16:00 Uhr den Rosenkranz aus Kibeho. Im Rahmen der Aktion "Mit Maria auf dem Weg" beten alle Radio Maria-Stationen weltweit zur gleichen Zeit mit uns! Mehr Infos

Über Kibeho

Die Exerzitienreise mit Pfarrer Peter Meyer geht zum einzigen Wallfahrtsort auf dem afrikanischen Kontinent: dem Städtchen Kibeho in Ruanda. Von 1981 bis 1983 erschien hier die Muttergottes drei Schulmädchen

Zuerst begegnete die 17-jährige Alphonsine Mumureke 1981 einer Frau von unvergleichlicher Schönheit in ihrer Schulkantine. Die Frau stellte sich als "Nyina wa Jambo", als "Mutter des Wortes" vor. Die Seherin wusste sofort: das ist Maria, die Mutter Gottes. Das Phänomen wiederholte sich und auch zwei weiteren Schulmädchen erschien die Heilige Maria.

Den Schulkindern wurden in den Erscheinungen verschiedene Botschaften übermittelt: Im Mittelpunkt steht derAufruf zu Gebet und Sühne. Die Jungfrau sagte der Seherin Marie Claire Mukangango, dass die Menschen den "Rosenkranz der sieben Schmerzen" beten sollten.

Eine apokalyptische Vision von Ruanda, das in Gewalt und Hass versinkt wird oft als Vorhersage für den Völkermord in Ruanda im Jahr 1994 interpretiert, bei dem 800.000 bis 1.000.000 Ruander ermordet wurden. Während der Schrecken des Genozids noch heute das Land zeichnet, konnte auch viel Vergebung, Versöhnung und Heilung geschehen.

Seit 1981 ist Kibeho als Erscheinungs- und Wallfahrtsort bekannt, die öffentliche Verehrung der Erscheinungen wurde 1988 am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel genehmigt und die Echtheit der Marienerscheinungen am 29. Juni 2001 bestätigt. Der damalige Bischof Augustin Misago wünschte sich: Kibeho soll ein Ort des Gebets für Gottsuchende werden! 

Seit Ende 2017 ist Radio Maria im Heiligtum von Kibeho präsent. Beim Mariathon 2022 haben wir für die Station gesammelt. Auch sonst pflegt radio horeb eine enge Verbindung zum Wallfahrtsort: Wir übertragen regelmäßig Sendungen, waren mehrmals dort zu Gast und haben Gäste aus Kibeho in Balderschwang empfangen.

"Kibeho - Die Muttergottes in Ruanda" - Film von Kirche in Not (2007)

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