Jetzt: Hl. Messe am Hochfest Fronleichnam - St. Maximilian Kolbe, München mit Pfr. Bodo Windolf
Hl. Messe am Hochfest Fronleichnam - St. Maximilian Kolbe, München mit Pfr. Bodo Windolf

Herz-Mariä-Sühnesamstag

Am Samstag schenken wir der Muttergottes unsere Blumen: ein tiefes Gebet zur Heiligen Maria um den Frieden in der Welt und in all ihren Anliegen.

"Meine Tochter, schau mein Herz, umgeben von Dornen ...
Suche wenigstens du mich zu trösten!"

- Die Muttergottes zu Schwester Lucia, 1925

Wie macht man das?

Wir beten den Rosenkranz. Bei radio horeb beten wir um 06:00 und um 18:30 Uhr. Sie können aber natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt beten – Hauptsache, wir sind im Gebet miteinander und der Muttergottes verbunden!

Tipps für Vielbeschäftigte: Man kann den Rosenkranz auch wunderbar unterwegs, im Auto zur Arbeit usw. beten. Am Stück gebetet kommt man durch den Rosenkranz in eine besondere Tiefe – zur Not kann man aber auch die Gesätze über den Tag verteilt beten. Fünf Minuten hier und da zu opfern ist manchmal einfacher als eine halbe Stunde auf einmal.

Das Rosenkranzgebet dürfte den meisten Gläubigen bekannt sein. Für die, die noch nicht vertraut damit sind: 
Eine Anleitung und weitere Infos gibt's hier.

Die Heilige Jungfrau Maria hat in verschiedenen Erscheinungen zum Rosenkranzgebet aufgerufen, so auch in Fatima bzw. Pontevedra in Verbindung mit dem Herz-Mariä-Sühnesamstag. 

Doch das war nicht alles. Zu diesem besonderen Tag legte sie uns noch mehr ans Herz:

"[T]eile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

Für den Herz Mariä-Sühnesamstag wünscht sich Maria also:

1. Beichte
2. Heilige Kommunion
3. Rosenkranzgebet
4. 15 Minuten Betrachtung
über die Geheimnisse des Rosenkranzes mit der ausdrücklichen Absicht, das Unbefleckte Herz Mariens zu ehren und zu trösten und Genugtuung zu leisten.

Jenen, die diese Übung an fünf ersten Samstagen in Folge wenigstens einmal im Leben recht tun, verspricht Maria überdies, ihnen in der Todesstunde mit jenen Gnaden ihres Sohnes beizustehen, die zu ihrem ewigen Heile erforderlich sind.

Mehr Infos und Anleitungen gibt es auf suehnesamstage.info

Warum machen wir das?

Wir leben in sehr seltsamen Zeiten. Bei allem, was auf der Welt passiert, hat kaum einer den Durchblick. Auch wenn wir oft gar nicht wissen, was eigentlich das Beste für alle ist, können wir uns an jemanden wenden, der es weiß:

die Mutter Gottes. 

Wir wollen am Herz-Mariä-Sühnesamstag verstärkt in den Anliegen der Mutter Gottes beten, da sie weiß, was das Beste ist und alles in Ordnung bringen kann.

Der Rosenkranz ist ein besonderes Gebet. Seit dem Mittelalter gibt es den Rosenkranz in seiner heutigen Form. Er wird oft auf den Heiligen Dominikus zurückgeführt, der ihn in einer Marienvision von der Gottesmutter persönlich erhalten haben soll. Viele Päpste, Heilige und Gläubige allgemein haben seitdem die Kraft dieses meditativen Gebets erfahren und bezeugt. 

"Niemals wird jemand in die Irre geführt werden, der seinen Rosenkranz jeden Tag betet." ­

– Hl. Louis de Montfort

 

"Von all den Gebeten ist der Rosenkranz das wunderschönste und reichste an Gnaden … liebt den Rosenkranz und betet ihn jeden Tag mit Hingabe." 

– Hl. Pius X

 

"Der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Ein herrliches Gebet! Herrlich in seiner Einfachheit und seiner Tiefe." 

– Hl. Johannes Paul II

 

"Unsere Dame hat mir noch nie eine Gnade verweigert, durch die Rezitation des Rosenkranzes." 

– Hl. Pater Pio

 

"Die größte Form des Betens ist, den Rosenkranz zu beten." 

– Hl. Franz von Sales

 

"Der heilige Rosenkranz ist eine mächtige Waffe. Macht Nutzen von ihm, in Zuversicht, und ihr werdet überrascht sein über die Resultate."

– Hl. Josemaria Escriva

Woher kommt das?

Der Herz-Mariä-Sühnesamstag ist auf Geheiß der Mutter Gottes selbst eingeführt worden, als sie der Schwester Lucia dos Santos erschien. Die Verehrung des Herzens von Maria als Symbol ihrer Liebe für uns hat jedoch schon lange Tradition.

Ein paar Hintergrundinfos:

Elemente einer Herz-Mariä-Verehrung sind schon in den Werken von Augustinusleo Johannes Chrysostomos oder Leo dem Großen zu finden. Zu Beginn des 13. Jahrhundert kamen Impulse u. a. von Ricardo de San Lorenzo und Gertrud von Helfta hinzu. Ihre Blützeit hatte die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariä im 17. und 18. Jahrhundert. Das Fest zur Herz-Mariä-Verehrung hat der Bischof von Autun im Jahr 1648 eingeführt.

Papst Pius IX. führte 1855 ein eigenes Fest des reinsten Herzens Mariä ein und Papst Pius XII. legte es 1944 verbindlich für die ganze Kirche fest. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde dieser gebotene Gedenktag auf den Tag nach dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu – den dritten Samstag nach Pfingsten – gelegt.

Der Seherin und Ordensfrau Luciá dos Santos erschien in ihrem Leben oft die Heilige Jungfrau Maria. Angefangen hat das schon, als sie ein Kind in Fátima war. Gemeinsam mit ihren Geschwistern Jacinta und Francisco hütete sie Schafe auf den Feldern. Zuerst erschien den Kindern ein Engel (Bild links), später sahen sie mehrmals die Gottesmutter und sprachen mit ihr. Sie übermittelte ihnen Botschaften und viele Wunder geschahen – Heilungen, Bekehrungen und das große "Sonnenwunder", bei dem über 70.000 Menschen zugegen waren.

Luciá trat später ins Kloster ein. Als Postulantin in Pontevedra erschienen ihr 1925 Maria und das Jesuskind. Dort wurde ihr die Botschaft über den Herz-Mariä-Sühnesamstag überbracht.

Schwester Luciá starb 2005. Aus dem Städtchen Fátima ist seitdem einer der größten Wallfahrtsorte der Kirche geworden. Dessen Zentrum stellt das Heiligtum mit der Rosenkranz-Basilika (Bild rechts) dar. Genauer heißt sie "Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes" – denn so hatte sich die Mutter Gottes den Kindern in deren Visionen vorgestellt.

Unter dem Symbol des Herzens verehrt die Kirche die einzigartige Liebe der Mutter Jesu zu Gott und zu ihrem Sohn und ihre mütterliche Liebe zu allen Menschen. In der Botschaft von Fátima wird diese besonders als verwundete Liebe gezeigt, die unter den Sünden der Menschen leidet.

Im Überblick: Herz-Mariä-Sühnesamstage

Im Jahre 1917 erschien die Gottesmutter Maria drei Kindern in dem kleinen portugiesischen Dorf Fatima. Sie sprach prophetische Worte und unterstrich ihre Botschaft mit Wundern und Visionen: "Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die armen Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen. Wenn man das tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet und der Friede wird kommen". Zur Bekräftigung kündete Maria das Ende des I. Weltkrieges an. "Aber wenn man nicht aufhört, den Herrn zu beleidigen, wird ein neuer, noch schlimmerer beginnen… Um das zu verhindern, will ich bitten, Russland meinem Unbefleckten Herzen zu weihen und die Sühnekommunion am ersten Samstag des Monats einzuführen". (13.7.1917)

Da die Bitten Mariens nicht erfüllt wurden, kam es zu der von ihr vorher gesagten "Verbreitung der Irrtümer Russlands in der Welt" und zum II. Weltkrieg. Inzwischen herrscht die kommunistische Ideologie, die weder Gott noch Gebote kennt, in allen Teilen der Welt. Viele fürchten den Ausbruch eines III. Weltkrieges. Hören wir auf Fatima und suchen wir unsere Zuflucht im Unbefleckten Herzen Mariens!

Maria hatte in Fatima angekündigt, die Andacht zum Unbefleckten Herzen später zu verlangen. Ihre Worte an Luzia 1925 in Pontevedra und 1929 in Tuy wurden zusammen mit den Erscheinungen von 1917 von der Kirche als Botschaft U.L.F. von Fatima anerkannt.

"Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dor-nen, mit denen es die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten ständig durchbohren … Ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die Heilige Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten". (10.12.1925)

Luzia bezeugt Mariens Worte, "dass Gott der Welt die letzten Rettungsmittel gegeben hat: Den Rosenkranz und die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens, und da dies die letzten Mittel sind, so bedeutet dies, dass es keine anderen mehr gibt". (26.12.1957) 

  • Beichte, die auch an den Tagen vorher/nachher abgelegt werden kann
  • Kommunion, gewöhnlich beim Besuch einer hl. Messe oder ausserhalb
  • Rosenkranzgebet, allein oder in Gemeinschaft, daheim oder in der Kirche
  • 15 Min. Betrachtung über die Geheimnisse des Rosenkranzes
     
  • alles in der Absicht, Sühne zu leisten für die Sünden, die gegen das Unbefleckte Herz Mariens begangen werden.

Für die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens soll man die Andacht an fünf aufeinanderfolgenden Samstagen halten, weil es, wie Jesus Lucia erklärte,
fünf Arten von Beleidigungen gegen Mariens Herz gibt:

  1. gegen die Unbefleckte Empfängnis
  2. gegen ihre immerwährende Jungfräulichkeit
  3. gegen die Gnadenmutterschaft über die Menschen
  4. durch das Säen von Gleichgültigkeit und Verachtung gegen die himmlische Mutter
  5. durch Schmähungen gegen Abbildungen Mariens

"Dies ist der Grund, warum das Unbefleckte Herz Mich bewegt hat, diese geringe Sühne zu verlangen und Meine Barmherzigkeit zu rühren". (29.5.1930)

Unbeflecktes Herz Mariens, rette Seelen!

Zurück zur Hauptseite "Drei Tage Schenken"