Jetzt: Dr. med. Michael Kiworr - Verborgene Wunder. Die ersten 9 Monate im Leben eines Menschen.
Dr. med. Michael Kiworr - Verborgene Wunder. Die ersten 9 Monate im Leben eines Menschen.

Das monatliche Triduum bei radio horeb

Die Weltfamilie von Radio Maria ruft alle Hörer auf, das monatliche Triduum zu begehen. Alle 85 Radiostationen weltweit bitten ihre Hörer besonders an diesen Tagen verstärkt zu beten und am Herz-Jesu-Freitag zu fasten. Um die weltweite Gebetsgemeinschaft zu stärken, sind im Laufe des Jahres sieben besondere Übertragungen des Rosenkranzes aus verschiedenen Marienwallfahrtsorten geplant. Nie war es dringender: Fasten und Gebet! Nicht umsonst hat es uns Maria in zahllosen Erscheinungen gesagt. Wenn wir auf sie hören, beten und fasten, verändern wir die Welt! Wir schließen uns an und bitten auch Sie, machen Sie mit:

  • Am ersten Donnerstag im Monat, dem Priesterdonnerstag, beten wir um Priester- und Ordensberufungen.
  • Am ersten Freitag im Monat, dem Herz-Jesu-Freitag, beten wir besonders zum heiligsten Herzen Jesu und fasten bei Wasser und Brot
  • Am ersten Samstag im Monat, dem Sühnesamstag, beten wir für den Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens. Diesen Sieg hatte die Muttergottes den Seherkindern in Fatima versprochen.

Ohne Priester keine Gottedienste, keine Sakramente und keine Seelsorge: Bereits nach dem Ersten Weltkrieg haben sich engagierte Gläubige zusammengefunden, um für Priesterberufungen zu beten. Dafür brauchte es einen Tag, der nur diesen Anliegen und Gebeten gewidmet sein sollte: Der Priestersamstag war geboren. Der Berliner Domprobst Bernhard Lichtenberg hat dieses Anliegen unterstützt und bereits am 8. September 1934 konnte der erste Priestersamstag gehalten werden. Nach einem Jahr hatten mehr als eine Million Gläubige diesen Tag im Gebet begleitet oder daran teilgenommen. Recht schnell hat sich daraus der heute bekannte "Priesterdonnerstag" entwickelt, der vor dem Herz-Jesu-Freitag gefeiert wird.
Meist wird nach der Heiligen Messe das Allerheiligste in der sogenannten Monstranz ausgesetzt. In der gestalteten Anbetung wird um Berufungen und deren Bewahrung gebetet.

Eines von zahlreichen Gebeten um Berufungen:

Göttlicher Heiland Jesus Christus, 
du hast dein ganzes Erlösungswerk, 
die Rettung und das Heil der Welt, 
den Priestern als deinen Stellvertretern anvertraut. 
Durch die Hände deiner heiligsten Mutter 
opfere ich für die Heiligung deiner Priester und Priesteramtskandidaten 
und um die Erlangung zahlreicher geistlicher Berufe 
den heutigen Tag ganz und gar auf: 
alle Gebete, Arbeiten, Freuden, Opfer und Leiden. 
Schenke uns wahrhaft heilige Priester, 
die vom Feuer deiner göttlichen Liebe entflammt, 
nichts suchen als deine größere Ehre und das Heil unserer Seelen. 
Bewahre sie in allen inneren und äußeren Gefahren 
und weise besonders jene zurück, 
die ihrer Tugend nachstellen und ihr heiliges Priesterideal gefährden.

Maria, du gute Mutter der Priester, 
nimm alle Priester unter deinen besonderen Schutz und Schirm 
und führe mit gütiger Mutterhand auch die armen, verirrten Priester, 
die ihrer erhabenen Berufung untreu wurden, zum guten Hirten zurück. 

Amen.

(Gebet für die Seelsorger, 1934)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Das Glaubensbekenntnis - Die erste alleinstehende Perle, die an das Kreuz anschliesst:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,  und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, / gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, / hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Es folgt das Vaterunser:
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Nun kommen 3 Perlen: An ihnen betet man je ein 'Gegrüßet seist Du Maria' mit drei unterschiedlichen Endungen:
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, (die jeweilige Endung*). Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen

*Endungen für die 3 Perlen:
Jesus, der in uns den Glauben vermehre.
Jesus, der in uns die Hoffnung stärke.
Jesus, der in uns die Liebe entzünde.

An der nächsten einzelnen Perle:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang so auch jetzt und alle Zeit in Ewigkeit Amen.

Nun gelangt man an die Hauptkette.
An den ersten 10 gruppierten Perlen, auch Gesätz genannt, betet man jeweils ein Gegrüßet seist du Maria. Pro Gesätz sind die Endungen dieselben. Weiter unten im Text finden Sie die unterschiedlichen Rosenkränze mit den jeweiligen Endungen (Geheimnisse).

An der einzelnen Perle, freistehenden Perle:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn ect. und ein Vaterunser. Es folgen die nächsten 10 Perlen mit je einem Gegrüßet seist du Maria und der jeweiligen Endung (Geheimnis).

Jesus, der den Priestern sein Erbarmen schenke.
Jesus, der die Priester im Glauben festige.
Jesus, der das Vertrauen der Priester stärke.
Jesus, der die Priester in Seiner Liebe bewahre.
Jesus, der den Priestern die Gnade der Treue schenke.

Jesus selbst verspricht den Menschen, die am 1. Freitag im Monat sein Heiligstes Herz besonders verehren:

  • Ich werde ihnen alle ihrem Stande notwendigen Gnaden geben.
  • Ich werde ihrem Hause Frieden schenken.
  • Ich werde sie in all ihrem Kummer trösten.
  • Ich werde im Leben und zumal im Tode ihre verlässliche Heimstatt sein.
  • Ich werde ihre Unternehmungen überreichlich segnen.
  • Sünder werden in meinem Herzen die Quelle und das unendliche Meer der Barmherzigkeit finden.
  • Laue Seelen werden eifrig werden.
  • Eifrige Seelen werden schnell zu großer Vollkommenheit gelangen.
  • Ich werde jedes Haus segnen, in dem das Bild meines Heiligsten Herzens angebracht und verehrt wird.
  • Den Priestern werde ich die Gabe verleihen, selbst die härtesten Herzen zu rühren.
  • Die Namen aller, die diese Andacht verbreiten, werden in meinem Herzen eingeschrieben sein und niemals daraus getilgt werden.
  • Ich verspreche dir aus der überreichen Barmherzigkeit meines Herzens und meiner allumfassenden Liebe heraus, dass allen, die in neun aufeinanderfolgenden Monaten an jedem ersten Freitag kommunizieren, die Gnade eines bußfertigen Endes zuteilwird, sodass sie weder in Ungnade noch ohne den Empfang der heiligen Sakramente sterben werden. Mein Heiligstes Herz soll im letzten Augenblick ihre sichere Heimstatt sein.


Aus der geöffneten Seite Jesu entspringen die Sakramente
Das Herz Jesu hat die Kirche schon sehr früh als Symbol seiner Menschheit gedeutet. Zugleich drückt sich darin seine besondere Liebe zu den Menschen aus. Frühchristliche Autoren haben die geöffnete Seite Jesu als Pforte des Heils gedeutet, aus der für die Kirche die Sakramente entspringen. Dabei stehe das Blut für die Eucharistie, das Wasser für die Taufe.
Das Mittelalter war die Blütezeit der Herz-Jesu-Frömmigkeit. Die heiligen Mechthild von Magdeburg und Gertrud von Helfta geben dem Herzen Jesu in ihren mystischen Betrachtungen sehr viel Raum. Die Herz-Jesu-Frömmigkeit wurde in dieser Zeit vor allem im Privaten und klösterlichen Leben praktiziert.

Durchbohrtes Herz mahnt zur Gottes- und Nächstenliebe
Im durchbohrten Herzen Jesu sind Liebe und Hingabe Jesu zu Gott, seinem Vater, verwirklicht. In seinem Tod am Kreuz zeigt sich diese Liebe am deutlichsten: Sein durchstoßenes Herz verweist auf sein Todesleiden - er ist gescheitert. Doch gerade im Kreuz offenbart sich die Liebe zwischen Vater und Sohn. Das Herz Jesu ist ein Symbol des Gehorsams und der unbedingten Gottesliebe. Jesus hat den Menschen ein Beispiel gegeben, sich durch ihr Leben und Wirken in diese Gottesliebe einzufügen.

Die Erscheinung der Muttergottes in Pontevedra hat Schwester Lucia in ihrem Tagebuch festgehalten. 1925 sagte Maria zu ihr:
"Meine Tochter, schau mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten es ständig durchbohren. Suche wenigstens du mich zu trösten und teile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

Für die fünf ersten aufeinanderfolgenden Herz Mariä-Sühnesamstage wünscht Maria

  1. 1. Beichte
  2. 2. Sühnekommunion
  3. 3. Rosenkranzgebet
  4. 4. 15 Minuten Betrachtung über die Geheimnisse des Rosenkranzes, mit der ausdrücklichen Absicht, das Unbefleckte Herz Marien zu ehren und zu trösten und Genugtuung zu leisten

Jenen, die diese Übung an fünf ersten Samstagen in Folge wenigstens einmal im Leben recht tun, verspricht Maria überdies, ihnen in der Todesstunde mit jenen Gnaden ihres Sohnes beizustehen, die zu ihrem ewigen Heile erforderlich sind.

Mit Maria auf dem Weg - 7 Rosenkränze aus 7 Gnadenorten

ist eine weitere Gebetsinitiative der Weltfamilie von Radio Maria. Aus insgesamt sieben Marienwallfahrtsorten weltweit überträgt Radio Maria dieses Jahr den Rosenkranz. Beten Sie mit!
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