Jetzt: Maria Maddalena Marcucci CP - Jesus Christus und die Eucharistie, 3. Teil. P. Gregor Lenzen CP
Maria Maddalena Marcucci CP - Jesus Christus und die Eucharistie, 3. Teil. P. Gregor Lenzen CP

Das Hochfest Ostern – Mehr als Brunch und Eiersuche

Ostern ist das zentrale Fest des christlichen Glaubens und damit weit mehr als ein gemütlicher Brunch oder die Eiersuche im Garten. Es ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi und damit der Sieg des Lebens über den Tod. Es ist ein Fest der Hoffnung, der Liebe Gottes und des Neuanfangs.

Doch was bedeutet das konkret?
Warum ist Jesus für uns gestorben?
Und was hat das mit Ihnen persönlich zu tun?

Antworten auf diese Fragen, Hintergründe zum Osterfest und unser Oster-Programm finden Sie hier:

Antworten auf häufige Fragen zum Osterfest

Ostern ist weit mehr als ein Frühlingsfest – es ist der Höhepunkt des christlichen Glaubens. Um seine Tiefe zu verstehen, reicht der Blick auf den Ostersonntag allein nicht aus. Besonders Gründonnerstag und Karfreitag bereiten den Weg für die Auferstehung.

Mit dem Gründonnerstag beginnen die Feierlichkeiten. An diesem Tag erinnert die Kirche an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Aposteln. In der Nacht seines Verrats nahm Jesus das Brot und sprach: "Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" (1 Kor 11,24)

Damit deutet er seinen bevorstehenden Tod an. Brot und Wein werden zum Zeichen seiner Hingabe. Diese Handlung bildet die Grundlage der Eucharistie. Die Worte Jesu erhalten ihre volle Bedeutung durch seinen Tod. Ohne ihn blieben sie leer. So wird der Tod Jesu nicht zur sinnlosen Hinrichtung, sondern zu einem Akt bewusster Hingabe.

Am Karfreitag gedenken Christen seines Todes am Kreuz. Der Apostel Paulus beschreibt diesen Weg: "Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich." (Phil 2,6–7)

Durch seinen Tod versöhnt Jesus die Menschen mit Gott und überwindet die Trennung. Sein Leben und Sterben sind die größte Offenbarung der Liebe Gottes. Ostern schenkt die Hoffnung, dass Gott Leid und Sinnlosigkeit verwandelt. Paulus schreibt: "Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod, damit auch wir, so wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, in einem neuen Leben wandeln." (Röm 6,4)

Erst durch die Auferstehung erhält der Tod Jesu seine volle Bedeutung. Gott bestätigt damit das Leben und die Sendung Jesu.

Das Wort "Ostern" taucht erstmals als "Eostro" beim Mönch Beda Venerabilis auf und bedeutet vermutlich "Morgenröte" – ein Bild für Neubeginn und Licht. Auch frühe christliche Texte betonen den Übergang vom Dunkel zum Licht. So heißt es sinngemäß, man solle in der Osternacht wach bleiben bis zur Morgenröte. Die Theorie, der Name gehe auf die germanische Göttin Ostara zurück, ist umstritten.

Das Osterdatum richtet sich nach dem Mond: Es wird am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert. Diese Regel wurde 325 auf dem Konzil von Nicäa festgelegt. Hintergrund ist das jüdische Pessachfest, das ebenfalls vom Mondkalender abhängt. Da Jesus im Zusammenhang mit diesem Fest gekreuzigt wurde, schwankt auch das Osterdatum.

Der früheste Termin ist der 22. März, der späteste der 25. April.

Im Mittelalter waren Eier während der Fastenzeit verboten. Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht und bemalt. Das Ei ist zugleich ein uraltes Symbol für Leben. Es steht für das Grab, aus dem neues Leben hervorgeht – ein Bild für die Auferstehung Jesu.

Schon frühe Christen schenkten sich zu Ostern Eier. In der orthodoxen Kirche sind rote Eier bis heute verbreitet – sie erinnern an das Blut Jesu.

Der Hase ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Schon in der Antike galt er als Zeichen für Lebenskraft. Auch in der christlichen Deutung steht der Hase für Wandlung und neues Leben. Der Brauch entwickelte sich erst in der Neuzeit und ist mittlerweile fest mit Ostern verbunden.

Ostern ist der Beginn eines 50-tägigen Festkreises bis Pfingsten. Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu. Acht Tage später endet die Osteroktav. 40 Tage nach Ostern folgt Christi Himmelfahrt. In der Apostelgeschichte heißt es: "Vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen." (Apg 1,3) Den Abschluss bildet Pfingsten: Der Heilige Geist kommt auf die Jünger herab und die Kirche beginnt ihren Auftrag in der Welt.

Vergangene Sendungen zum Nachhören

Die Heilige Woche mit Papst Leo XIV. live aus Rom

Zum ersten Mal begehen wir die Heilige Woche mit Papst Leo XIV. und übertragen dafür von Gründonnerstag bis Ostermontag täglich live aus Rom.
Hier finden Sie unser Programm.

Novene zum Fest der göttlichen Barmherzigkeit

Beten Sie zur Vorbereitung auf den Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit am 12.04. die Barmherzigkeitsnovene nach Schwester Faustyna Kowalska.

Hier finden Sie die Texte und weitere Informationen

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