Jetzt: - Bischofsweihe, Amtseinführung und Bischofsweihe vom Apostolischen Administrator Prälat Dr. Bertram Meier.
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Tägliche Impulse im Missionsmonat

In allen kirchlichen Dokumenten wird auf Jesus Christus und seinen Auftrag zur Mission Bezug genommen. Die Faszination seiner einzigartigen Person muss die Grundlage jeder kirchlichen Verkündigung sein. Nur, wer davon berührt und im Innersten betroffen ist, lässt sich in die Nachfolge Jesu rufen.

Papst Franziskus legte am 28. Januar 2019 das Gebet "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir" aus: "Die Mutter ist kein Optional, keine frei wählbare Sache, sie ist das Vermächtnis Christi [...] Worauf warten wir? Wie der Jünger unter dem Kreuz die Mutter 'zu sich' nahm, in sein Eigen aufnahm, sagt das Evangelium (vgl. Joh 19, 27), so laden auch wir [...] Maria zu uns nach Hause ein."
Das Gebet "Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir" finden Sie im Gotteslob unter der Nummer 5, 7.

In der Krise der Kirche sollten wir aufhören, die Situation schön zu reden. Die Kirche sollte handeln wie es der Arzt Dr. Walter Lechler seinen Patienten nahegelegt hat: "Sie bekommen hier nicht, was sie wollen, sondern was Sie brauchen." Entsprechend dem Motto von radio horeb, "Hören und Handeln", werden konkrete Möglichkeiten ehrenamtlicher Tätigkeit aufgezeigt.

Den Flyer "Hören und Handeln. Missionarische Projekte" können Sie hier herunterladen.

Im Missionsdekret "Ad Gentes" des 2. Vatikanischen Konzils heißt es: "Die Missionarität macht die Identität und das Wesen der Kirche aus. In dieser Sendung setzt die Kirche die Sendung Christi fort und sie muss deshalb denselben Weg Christi gehen: Den Weg der Armut, des Gehorsams, des Dienens und des Selbstopfers bis zum Tod". In den Apostolischen Schreiben "Evangelii Nuntiandi" von Papst Paul VI. von 1975 und "Redemptoris Missio" von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1990 steht ebenfalls die Mission im Mittelpunkt der Ausführungen. Bei letzterem heißt es in Nummer 92: "Noch nie hatte die Kirche so wie heute die Möglichkeit, das Evangelium durch das Zeugnis und das Wort allen Menschen und Völkern zukommen zu lassen. Ich sehe ein neues Missionszeitalter heraufdämmern, das zu einem hellen Licht, reich an Früchten, werden wird."

Nachfolgend können Sie alle obigen Apostolischen Schreiben herunterladen:

"Ad gentes"
"Evangelii Nuntiandi" 
"Redemptoris Missio"

Der Weltmissionssonntag steht unter dem Leitwort "Wir sind Botschafter an Christi statt". Die Kirche ist von Christus gesandt und hat den Auftrag, die Liebe Gottes allen Menschen zu verkünden.

Das Gebet von Papst Franziskus zum Außerordentlichen Monat der Weltmission finden Sie hier.

Die Botschaft von Papst Franziskus zum Außerordentlichen Monat der Weltmission finden Sie hier.

In einem lebendigen und ansprechenden Stil formuliert Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" prägnant, worum es geht: Die Kirche muss "von einer rein bewahrenden Pastoral zu einer entschieden missionarischen Pastoral" übergehen; sie muss ihre missionarische Aufgabe und damit ihre eigene Identität wiederentdecken. Reine Verwaltungsarbeit hilft nicht in dieser wichtigen Angelegenheit, eine "pastorale Bekehrung" ist angesagt. Erfahren Sie in diesem Impuls, was der Papst uns mitgibt.

Hier finden Sie das Apostolische Schreiben "Evangelii Gaudium" zum Download.
Die wichtigsten Auszüge des Schreibens hat Pfarrer Kocher hier zusammengestellt.

An ingesamt 1.100 Orten in den Vereinigten Staaten wird rund um die Uhr Eucharistische Anbetung durchgeführt. Die Berufungspastoral beginnt nach Papst Franziskus mit der Sehnsucht nach dem Priester im Herzen der Gläubigen - nichts kann und darf den Priester ersetzen: "Die wertvolle Mithilfe von Laienchristen im Leben der Gemeinden kann man vor allem dort, wo geistliche Berufungen schmerzlich fehlen, darf nicht zum Ersatz des priesterlichen Dienstes werden oder ihn sogar optional erscheinen lassen."
"In vielen diözesanen Verwaltungssitzen ist die Atmosphäre kalt und geschäftsmäßig und manchmal kann man dort die Abneigung gegen die Anbetung und den Rosenkranz kaum verbergen", sagte Papst Franziskus noch als Kardinal von Buenos Aires. Hören Sie dazu die Ausführungen unseres Programmdirektors.

Weitere Informationen zur "Anbetung für Berufungen" finden Sie hier
"Die Fruchtbarkeit ist sichtbar": Alle Orte in den USA, in denen ewig angebetet wird.

Alfred Delp (1907-1945) war Jesuit und sah eine müde Kirche, die "ihre Devotionalien putzt" statt den Heilswillen zu verkünden. Die Kirche heute sollte sich mehr als Sakrament, also als Weg und Mittel verstehen. Sie ist nicht das Ziel oder Ende. "Kirche ist man nicht aus ein bisschen Heilsangst, sondern aus einem unbändigen Missionswillen heraus."

Im heutigen Impuls stellt Ihnen unser Programmdirektor den Kirchenlehrer Petrus Canisius vor, der zur Zeit der Reformation in Deutschland tätig war. Die Prinzipien seines Wirkens bei der Wiedergewinnung großer Teile des deutschsprachigen Raums für die katholische Kirche werden hier vorgestellt. Der von ihm verfasste sogenannte mittlere Katechismus wurde bis ins 20. Jahrhundert verwendet.

Der heilige Papst Johannes Paul II. war an oberster Stelle wie kaum ein anderer ein Missionar der katholischen Kirche. Die Prinzipien seines Handelns orientieren sich an der katholischen Soziallehre: Solidarität, Subsidiarität und Personalität. Sie sind für uns noch heute richtungsweisend.

In der Kirche des Anfangs galt die Trägheit ("acedia"), die man auch als Gleichgültigkeit verstanden hat, als schwerste Sünde, nicht sexuelle Verfehlungen. In der Heiligen Schrift führt die Unterlassung des Guten als Folge der Trägheit in das ewige Verderben. Der Hauptgegner, mit dem man es bei der Mission zu tun hat, ist die Bequemlichkeit, die Unterlassung dessen, wozu man sich durch Taufe und Firmung verpflichtet hat.
Eine Ausführung zur Trägheit als Hauptsünde des Jesuiten Peter Faber finden Sie als Download hier.

In diesem Impuls spricht Pfarrer Richard Kocher von persönlichen Erlebnissen, die ihn gelehrt haben, seine physischen Grenzen zu respektieren. Eine Krise ist auch immer auch eine Gelegenheit, sein Leben neu zu gestalten und in Zukunft Gott die Ehre zu geben.

"Demut" geht auf das althochdeutsche "diomuoti" zurück, was so viel bedeutet wie "Mut zu dienen". Das verlangt auch Jesus von seinen Jüngern, wenn er sagt, dass die Großen zu Kleinen und die Führenden zu Dienenden werden sollen. Jesus lebt selbst vor, was er von den Jüngern erwartet. Negative Erfahrungen entmutigen demütige Menschen nicht.

Zur einer gelingenden Mission gehören neben Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Teamgeist auch das Vertrauen in sich und die Gaben, die Gott uns geschenkt hat. Er erwartet von uns Fruchtbarkeit. Es kommt darauf an, den ersten Schritt zu tun. Die Gnade Gottes wird vollenden, was wir begonnen haben.

In diesem Impuls geht es darum, aufzuzeigen, warum die Arbeit im Team erheblich fruchtbarer ist, als wenn jeder nur für sich allein tätig ist. Damit ein Team störungsfrei seinen Aufgaben nachgehen kann, gibt es aber auch Grenzen, notfalls auch den Ausschluss Einzelner.

Die Menschen müssen spüren, dass sie willkommen und gern gesehen sind. Zur Willkommenskultur einer Gemeinde gehören eine gute musikalische Gestaltung und eine ansprechende Predigt im Gottesdienst.

Je größer die Heiligkeit, desto größer die Fruchtbarkeit des Apostolats. Theresia zeigt die Stufen des geistlichen Wachstums und der Wirksamkeit auf. Die Vollkommenheit besteht für sie in der Liebe, die auch die Feindesliebe einschließt, und in der Freiheit vom Streben nach Besitz.

Viele Menschen haben keine innere Beziehung mehr zur Kirche und zu den Sakramenten. Dennoch empfangen sie diese und geben Versprechen, die sie nicht gewillt sind, zu halten. Liturgie und kirchliches Tun verkommen so zu einem "So-tun-als-ob". In diesem Vortrag wird ausgeführt, welche dramatischen Folgen dies hat und was zu tun ist.

Die Kirche hat auf den strukturellen Wandel bisher kaum reagiert. Sie scheint sich mit den hohen Kirchenaustrittszahlen und der steigenden Entfremdung zu Glaube und Kirche abgefunden zu haben. Um der Menschen willen, denen die Kirche das Zeugnis Jesu Christi schuldet, kann dies hingenommen werden. Eine Studie dazu steht für Sie hier zum Download bereit.

In den letzten Jahrzehnten erfolgte der schnellste kulturelle Wandel der Menschheitsgeschichte. Bisherige kulturelle Stützen der Kirche in Schule, Gesellschaft und Medien brechen weg. Die massiven Veränderungen sind nicht in sich schlecht, begünstigen aber den Glauben nicht, sondern schwächen ihn oder sind ihm sogar entgegengesetzt. Einen passenden Auschnitt aus James Mallon "Wenn Gott sein Haus saniert" können Sie hier herunterladen.

Die Kirche ist eine vom Herrn gerufene Gemeinschaft. Sie entsteht an Ostern und tritt an Pfingsten in Erscheinung. Während seines öffentlichen Wirkens hat Christus Jünger um sich versammelt, sie ausgebildet und an Pfingsten mit den Gaben des Heiligen Geistes ausgestattet. Letztlich hat der Herr seiner Kirche nur den einen Auftrag gegeben, Kirche aufzubauen und eine Gemeinschaft der von Gott gerufenen Menschen zu sein.
"Kann man den Heiligen Geist sehen?", fragt Gerhard Lohfink zum Sendungsauftrag Christi nach der Auferstehung. Der Ausschnitt steht im PDF-Format zum Download bereit.

Die Aufforderung des Auferstandenen, in die Welt hinauszugehen, das Evangelium zu verkünden und die Menschen im Namen des dreifaltigen Gottes zu taufen, hat ihre Sinnmitte im Auftrag, die Menschen zu Jüngern zu machen. Daraus sind die anderen Weisungen des Herrn, der zum Vater heimkehrt, abzuleiten. 

Die Aussendung der Jünger und nicht das Leben nach dem Tod ist die Botschaft der Auferstehung Jesu. Ein Ausschnitt aus Gerhard Lohfinks "Jesus von Nazareth - Was er wollte, wer er war" steht hier zum Download bereit.

Den Menschen einen Horizont von Sinn und Leben zu eröffnen, setzt die eigene Umkehr voraus. Was Umkehr im biblischen Sinn bedeutet - aus dem Vorwort von James Mallons "Wenn Gott sein Haus saniert": Hier herunterladen.

Der Monat Oktober ist nicht nur der Mission, sondern auch dem Rosenkranz gewidmet, um den die Gottesmutter Maria bei allen Erscheinungen bittet. Vor allem Tun ist das Gebet angesagt. Bei jeder Erscheinung bittet die Jungfrau Maria um das tägliche Rosenkranzgebet. Schwester Lucia, die  Seherin von Fatima, sagte: "Es gibt kein einziges noch so schwerwiegendes Problem, sei es ein materielles, spirituelles, nationales oder internationales, das nicht durch unser Rosenkranzgebet und unser Opfer gelöst werden kann." Das soll uns ermutigen, den Rosenkranz wieder hervorzuholen und mit dem Herzen zu beten.

Die alltäglichen Unannehmlichkeiten und Widerwärtigkeiten in Liebe und Geduld annehmen und mittragen, das versteht man als Buße. Es ist das Opfer des Alltags.

Das geduldige und sogar frohe Annehmen des Leids sind nach Papst Franziskus eine wertvolle geistliche Ressource, ein Kapital für jede geistliche Gemeinschaft. 

Der heilige Antonius von Padua war einer der größten und erfolgreichsten Prediger der katholischen Kirche. Er verstand es meisterhaft, das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, zu führen. Ein Zeitgenosse, der den Heiligen noch persönlich erlebt hat, beschreibt in seiner ersten Biografie "Assidua" den phänomenalen Erfolg seines missionarischen Wirkens.
Sein Gebet, das er vor Predigt betete, finden Sie im PDF-Format als Download hier.

Den gemeinsamen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe finden Sie hier.

Die Engel, deren Dienst heute von den Menschen kaum mehr erkannt wird, auch in der Theologie nicht, spielen eine wichtige Rolle bei der Mission. Zahlreiche Beispiele der Heiligen Schrift belegen dies. Wir sollen sie anrufen und um Ihre Hilfe bitten.

Das Gebet zu den heiligen Engeln meiner Umgebung können Sie hier lesen und als PDF downloaden.

Durch die Weihnachtsgnade des Jahres 1886 wurde Theresia von ihrer Überempfindsamkeit freigesetzt für den missionarischen Dienst an den Menschen. Ihr geistlicher Standort war von nun an unter dem Kreuz. Durch Gebet und Opfer wollte Sie den Durst des Gekreuzigten nach Seelen stillen.

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