Seit 16:30: Katechismus - Aus der Weltfamilie von Radio Maria.

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Katechismus - Aus der Weltfamilie von Radio Maria.
Danach: Zum Nachdenken - Auslegung des zweiten Buches "Jesus von Nazareth" (2011) von Papst Benedikt XVI. - Teil 2.
2019-04-24 17:15:00

Papst Franziskus bittet mit einem Fußkuss um Frieden

Am Ende zweitägiger Exerzitien für die führenden weltlichen und geistlichen Autoritäten des Südsudan im Vatikan, zu denen Papst Franziskus eingeladen hatte, hielt er am 11.04.2019 eine abschließende, bewegende Ansprache. Direkt im Anschluss daran wandte er sich mit folgenden Worten an seine politischen Gäste:

Liebe Brüder und Schwestern,
der Friede sei mit uns. Und mit uns bleibe er immer. Euch dreien,  die Ihr das Friedensabkommen unterschrieben habt, Euch bitte ich, als ein Bruder, bleibt im Frieden.
Ich bitte Euch von Herzen, gehen wir voran. Es wird viele Probleme geben. Aber lasst Euch nicht erschrecken. Geht voran und löst die Probleme. Ihr habt einen Prozess ins Laufen gebracht, und er möge gut enden. Es wird Auseinandersetzungen zwischen Euch dreien geben, aber diese sollen innerhalb des Büros stattfinden. Dem Volk gegenüber gebt Euch die Hände. Und so werdet Ihr aus einfachen Bürgern zu Vätern der Nation. Erlaubt mir dies von Herzen zu erbitten. Mit meinen tiefsten Gefühlen.

Danach setzte Papst Franziskus eine äußerst bewegende Geste, um seinen Worten den größtmöglichen Nachdruck zu verleihen. Sehen Sie diese Geste, die von Vatican News im Bild festgehalten wurde, im folgenden Beitrag. Das Video startet automatisch an der Stelle des Ereignisses:
 

Das Vaterunser

Ansprache bei der Generalaudienz am 10.04.2019

Vergib uns unsere Sünden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigen. Der Papst führte diese Woche die Betrachtung des Vaterunsers fort. 

Nachhören:


Für Ärzte und deren humanitäre Mitarbeiter/innen, die in Kriegsgebieten ihr Leben für andere riskieren.

"Verhalten wir uns nicht, als hätten wir Gott in der Tasche."

Die Ansprache des Papstes an die Kurie

Wie jedes Jahr sprach Papst Franziskus kurz vor Weihnachten zu seinen Mitarbeitern, um Grundsätzliches zu sagen und Weihnachtsgrüße zu überbringen. "Christ sein im Allgemeinen und hier in unserem Fall als Geweihte, bedeutet nicht, dass wir uns wie in einem privilegierten Kreis von Menschen verhalten sollen die glauben, Gott in der Tasche zu haben. Gottgeweihte sind nichts anderes als Diener im Weinberg des Herrn, die dem Herrn zur rechten Zeit die Ernte und der Erlös übergeben müssen. Die Bibel und die Geschichte der Kirche zeigen uns, dass selbst die von Gott Auserwählten anfangen so zu denken und sich so zu verhalten, als seien sie Herren über das Heil und nicht dessen Empfänger. Kontrolleure der Geheimnisse Gottes und nicht ihre demütigen Diener, Zollbeamte Gottes und nicht Diener der ihr anvertrauten Herde. Oftmals aus übermäßigem und fehlgeleitetem Eifer stellt man sich Gott in den Weg."