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Seit 17:30
Vesper mit Angelus - Abendlob d. Kirche
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2018-12-11 18:00:00
Liebe ist stärker als der Tod - eine kurze (Entdeckungs-) Reise – 2. Station: der Fremde.

Michael Papenkordt, ICPE-Mission, Institut für Weltevangelisierung, Mannheim

 

Auf dieser Entdeckungsreise mit fünf Stationen geht es um die fünf Masken oder Gesichter des Todes. Er ist zu einem Tabu geworden: der Tod. Wir reden nicht über ihn, es sei denn jemand stirbt oder ist gestorben. Wir reden also höchstens über den Tod jemandes anderen. Obwohl jeder seinen Tod von Geburt an in sich trägt, vermeiden und verdrängen wir die Gedanken an ihn. Man kann ihn medizinisch, psychologisch oder soziologisch betrachten. Doch in dieser Reihe geht es einfach um die Frage: Was ist der Tod?

Denn welchen Zugang wir zum Tod haben, was wir im Bezug auf den Tod fühlen, wie wir mit dem Tod umgehen und wie wir tatsächlich sterben, hängt davon ab, was der Tod ist. Was ist sein Wesen, seine Bedeutung und Sinn? Das möchten wir in diesen Sendungen erkunden.

Sie werden entdecken, dass sie sehr wohl über den Tod nachdenken und sprechen können und eigentlich auch wollen.

Bitte reisen sie von einer Station zur nächsten und lassen sie keine aus. Denn sie werden die nächste ohne die vorhergehende nicht verstehen.

 

2. Station: Der Tod als Fremder

Wir weichen dem Tod aus, behandeln ihn wie einen Fremden. Warum also nicht einfach „den Tod begraben“? Warum war der Mensch der Antike vom Tod so fasziniert und warum ignoriert unsere moderne Kultur den Tod? Können wir unserer Flucht vor dem Tod entfliehen?

 

17.03.2018 - Laufzeit: 01:05:11 - Dateigröße: 29,84MB

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