Jetzt: Dirk und Christa Lüling - Ein neues Herz will ich euch geben - was steckt hinter der Herzenshärte?
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Talk und Musiksendung - Ein neues Herz will ich euch geben - was steckt hinter der Herzenshärte?
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2019-07-18 13:55:00

Pfarrei der Woche: Primiz im Pfarreienverbund St. Salvator

Hollfelder Land, Bistum Bamberg - Vor rund 60 Jahren gab es die letzte Priesterweihe im Hollfelder Land, dem Nordteil der „Fränkischen Schweiz“ zwischen Bamberg und Bayreuth. Am kommenden Sonntag ist es wieder so weit: Dann feiert ein Neupriester aus Hollfeld seine Heimatprinzip in dem oberfränkischen Städtchen. Radio Horeb ist live dabei!

Zelebrant ist Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein, der an diesem Sonntag seine Heimatprimiz feiert. Die Festpredigt hält Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky aus der Zisterzeinserabtei Stift Heiligenkreuz im Wienerwald. Konzelebranten sind Abt Dr. Maximilian Heim, Pfarrer Msgr. Bernhard Simon und weitere Priester.

Die Anfänge der Berufung von Philipp Käfferlein ereigneten sich hier im Pfarreienverbund St. Salvator Hollfelder Land: Als Ministrant betätigte sich der heutige Zisterzienser P. Isaak Maria in der Kirche seines kleinen Heimatdorfes Freienfels, St. Bartholomäus. Ein prägendes Vorbild war der inzwischen schon verstorbene Pfarrer Nikolaus Krefft, für den es selbstverständlich zu seinem Dienst gehörte, jeden Sonntagnachmittag in St. Bartholomäus eucharistische Andachten aus dem Gotteslob abzuhalten, an denen die Familie Käfferlein regelmäßig teilnahm. In Plankenfels, einer anderen Pfarrei des Verbundes, hörte der heutige Ordensmann bei einem Gebetsabend zum ersten Mal den Vorschlag, an der päpstlichen Universität Heiligenkreuz in Österreich zu studieren. Und so hat Gott P. Isaak Stück für Stück - „scheibchenweise“, wie der 26-jährige Primiziant im Interview mit Radio Horeb bekennt -, in seinen Bann gezogen. 

Über Land und Leute im Pfarreienverbund St. Salvator - Hollfelder Land informiert uns Msgr. Bernhard Simon. Der ehemalige Caritas-Direktor in Bamberg ist seit 12 Jahren Pfarrer von Hollfeld. In seinem Pfarrhaus kann man wunderschöne religiöse Bilder aus geklöppelter Spitze bewundern, angefertigt von Verwandtenim heimatlichen Frankenwald. Sieben Gottesdienstorte gibt es allein in der Pfarrei Hollfeld - sogar in einem Dorfhaus wird regelmäßig gebetet. Zwei weitere Pfarreien gehören seit 2006 zum Verbund.

Im 17. Jahrhundert entstand, wie es heißt aufgrund der Vision eines schwer schicksalsgeprüften Mannes, die Wallfahrt zum „Salvator“, zum Heiland. Die barocke Wallfahrtskirche ist Hollfelds schönstes Schmuckstück. Zwei weitere Pfarreien gehören seit 2006 zum Verbund. Msgr. Simon weiß auch Geschichten über örtliche Traditionen zu erzählen, zum Beispiel über das Irrglöcklein im Turm von St. Gangolf, dem Wahrzeichen der vor 1000 Jahren erstmals erwähnten späteren Stadt Hollfeld.

Wie Gott P. Isaak Maria Käfferlein von Hollfeld über Sri Lanka und Österreich bis zum neu gegründeten Kloster Neuzelle ins Bundesland Brandenburg an die deutsch-polnische Grenze führte, erfahren Sie hier im Interview.

Liebe Hörer,
für einen Primizsegen lohnt es sich bekanntlich, die Schuhsohlen durchzulaufen – Sie bekommen ihn von Pater Isaak im Radio am Donnerstag, 9.5., zum Ende der Sendung "Talk und Musik", die um 13 Uhr beginnt. Oder schalten Sie ein am Sonntag, 12.5., um 10 Uhr zur Heimatprimiz von P. Isaak. Vor Ort, in der Kirche Mariä Himmelfahrt Hollfeld, können Sie den Primizsegen von P. Isaak persönlich gespendet bekommen. Dort treffen Sie auch uns Mitarbeiter von Radio Horeb.
Mehr von P. Isaak hören Sie beim Tagesgespräch in Radio Horeb am Freitag, 10.5., um 08:15 und 12:15 Uhr.  Dort äußert der junge Zisterzienser im Tagesgespräch seine Gedanken zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen am 12. Mai.

Bis bald in Hollfeld!
Ihre Solveig Faustmann

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