Jetzt: Nachschau auf den Mariathon 2021
Nachschau auf den Mariathon 2021

Evangelium des Tages

Apostelgeschichte 1,1-11.

Im ersten Buch, lieber Theophilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus getan und gelehrt hat,
bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er durch den Heiligen Geist den Aposteln, die er sich erwählt hatte, Anweisungen gegeben.
Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen.
Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt.
Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft.
Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?
Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat.
Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde.
Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.
Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen
und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

Psalm 47(46),2-3.6-7.8-9.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.
Gott stieg empor unter Jubel,
der Herr beim Schall der Hörner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Spielt unserm König, spielt ihm!
Denn Gott ist König der ganzen Erde.
Spielt ihm ein Psalmenlied!
Gott wurde König über alle Völker,
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,17-23.

Brüder! Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.
Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt
und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.
und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist.
Er hat sie an Christus erwiesen, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat,
hoch über alle Fürsten und Gewalten, Mächte und Herrschaften und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen genannt wird.
Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt.
Sie ist sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das All ganz und gar beherrscht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 16,15-20.

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.

Kommentar Hl. Katharina von Siena

[Die heilige Katharina hörte, wie Gott zu ihr sagte:] Als mein eingeborener Sohn zu mir zurückkehrte, vierzig Tage nach der Auferstehung, erhob sich diese Brücke von der Erde, also von der Gemeinschaft der Menschen, und fuhr durch die Kraft meiner göttlichen Natur in den Himmel auf, um sich mir zu Rechten zu setzen, mir, seinem ewigen Vater. Das ist es, was der Engel am Tag der Himmelfahrt zu den Jüngern sagte, die wie tot waren, weil ihre Herzen die Erde verlassen hatten, um der Weisheit meines Sohnes in den Himmel zu folgen: „Was steht ihr da“, sagte er zu ihnen, „denn er sitzt doch von nun an zur Rechten des Vaters“ (vgl. Apg 1,11). […]

Zuerst habe ich euch in meinem Sohn eine sichtbare Brücke geschaffen, als ich ihn sandte, damit er unter den Menschen lebe. Dann, als sich diese sichtbare Brücke zum Himmel erhob, blieb sie für immer unter euch als Brücke und Weg der einen Lehre, […] mit meiner Macht, mit der Weisheit meines Sohnes und mit der Gnade des Heiligen Geistes. Diese Macht vermittelt denen, die diesem Weg folgen, die Tugend des Handelns, die Weisheit gibt ihnen das Licht, damit sie die Wahrheit erkennen, und der Heilige Geist verleiht ihnen die Liebe, die alle sinnliche Liebe verzehrt und vernichtet, um allein die Tugendliebe in der Seele zurückzulassen.

So ist er in jeder Hinsicht, ob durch seine sichtbare Gegenwart oder durch seine Lehre, der Weg, die Wahrheit und das Leben; und dieser Weg ist die Brücke, die hinaufführt bis in die Höhen des Himmels. Das wollte er deutlich machen, als er sagte: „Vom Vater bin ich ausgegangen und ich gehe zu meinem Vater zurück und komme wieder zu euch“ (vgl. Joh 16,28; vgl. Joh 14,28), das heißt: Mein Vater hat mich zu euch gesandt und mich für euch zur Brücke gemacht, damit ihr den Fluss überqueren und das Leben erlangen könnt.

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