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Den Monatskommentar  / Rundbrief von Pfr. Kocher, können Sie unten als Video ansehen. 

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Liebe Freunde und Förderer unseres Radios,

 

die Standpunktsendung „Adoration for Vocations – Anbetung für Berufungen“ mit David Craig, den ich für diese Sendung und zu wichtigen Gesprächen aus den Vereinigten Staaten eingeladen hatte, war eine Sternstunde unseres Radios. Nach ihm gibt es bei einer Katholikenzahl von 60 Mio. etwa 3.000 Orte in zwei Dritteln der Diözesen in den USA mit einer Anbetung rund um die Uhr. Wenn Herr Craig einen Schematismus – das ist ein Buch, das alle wichtigen Anschriften, besonders aber die Zahl der Priester und Pfarreien einer Diözese enthält – in der Hand hat, kann er laut eigener Aussage anhand des Verhältnisses von Priestern und Pfarreien sagen, ob dort die Anbetung für Berufungen durchgeführt wird oder nicht; so signifikant sei der Zusammenhang zwischen Berufungen und Anbetung. Sie können die Sendung mit ihm in voller Länge oder einen Zusammenschnitt der wichtigsten Aussagen von ca. 30 Minuten bei unserem CD-Dienst bestellen oder per Podcast herunterladen.

Es wird nicht mehr lange dauern, bis es aufgrund des Mangels an geistlichen Berufungen zu erheblichen Einbrüchen und Veränderungen in der Pastoral kommt. „Es muss schon ein Wunder geschehen, wenn eine Wende wirklich werden soll. Gut, dass Sie einen Anstoß gegeben haben“, schrieb mir Kardinal Kasper als Kommentar zu der Sendung mit Herrn Craig.

Die Kleruskongregation hat am 8. Dezember 2007 ein Schreiben an alle Bischöfe der Weltkirche gerichtet, in dem es heißt: „Jede Diözese sollte einen Priester beauftragen, der sich – soweit das möglich ist – hauptamtlich dem spezifischen Dienst der Förderung der eucharistischen Anbetung widmet und die Koordinierung dieser wichtigen Initiative auf Diözesanebene vornimmt… Es sind besondere Orte für die ewige eucharistische Anbetung bereitzustellen… So wie es Marienwallfahrtsorte gibt… können nun sozusagen ‚Eucharistische Wallfahrtsorte‘ entstehen.“

An der Standpunktsendung mit Herrn Craig nahm auch Pfarrer Michael Maas teil, der Leiter des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe in Deutschland. Seine Ausführungen ermutigen, mit der eucharistischen Anbetung zu beginnen: „Die tiefgreifende Glaubensnot in unserem Land fordert uns heraus. Sie zeigt sich auf vielfältige Weise: in der äußerst geringen Zahl an Priesteramtskandidaten, einem Rückgang an Mitfeiernden in den Gottesdiensten, in der Schwierigkeit, den Glauben an die nächste Generation weiterzugeben. Zu jammern und zu klagen hilft nicht weiter und hat auch wenig mit dem Evangelium zu tun. Die Antwort finden wir bei einem Blick in die Geschichte unseres Landes. 

1926, vor 90 Jahren, erlebten einige engagierte Frauen eine ähnliche Situation in der Folge des 1. Weltkriegs. Inspiriert vom Wort des Herrn: ‚Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden‘ (Mt 9,38) starteten sie das Gebet um Berufungen. Das Wunder geschah: erst steigt die Zahl der Beterinnen auf mehrere hunderttausend Frauen an und in der Folge trägt dies zur geistlichen Erneuerung sowie zu steigenden Zahlen in den Priesterseminaren bei. Ähnliches kann die Aktion ‚Adoration for Vocations‘ aus den USA berichten. Wir spüren immer deutlicher, wie sehr wir heute einen neuen Impuls für das Gebet brauchen und dass nur hierin der Schlüssel für eine Erneuerung des Glaubens liegen kann. Deshalb wollen wir vom Zentrum für Berufungspastoral mit einer ‚Berufungsmonstranz‘, die man preiswert überall erwerben kann, wo man für geistliche Berufungen betet, einen neuen Impuls setzen. Wir sollten vielleicht neu mit der Anbetung beginnen oder sie dort, wo sie bereits existiert, intensivieren. So wenden wir uns neu dem Herrn zu und sind im Gebet untereinander verbunden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.berufung.org.
Vertrauen wir uns der Kraft des Gebets neu an. Viel Freude dabei!“ 

David Craig, der Initiator von „Adorations for Vocations“ mit Pfr. Kocher beim Medienhaus von Radio Horeb.
Die „Berufungsmonstranz“ ist aus Lindenholz geschnitzt. Sie symbolisiert die Flammen des Heiligen Geistes oder den brennenden Dornbusch und kann auch als Ostensorium beim PWB bezogen werden.
Dieses Bild zeigt die Priesterweihe von Pfr. Kocher vor 30 Jahren.

 

 

Mit einem eigenen Schreiben bedankte sich Abbé Celse Niyitegeka, der Programmdirektor von Radio Maria in Ruanda, für die großherzige Unterstützung durch unsere Zuhörer beim Mariathon: „Da die Botschaft von Kibeho universelle Tragweite und Bedeutung hat, ist die Unterstützung und Hilfe der Hörer von Radio Horeb sehr wichtig, um diese Botschaft bekannt zu machen über Afrika hinaus in die ganze Welt! Die Jungfrau von Kibeho möge die Hörer und Wohltäter von Radio Horeb segnen!“ Soeben erreicht mich auch das Dankschreiben von Bischof Célestin Hakizimana, in dessen Diözese Kibeho liegt. Er versichert, dass er die Spender besonders in sein Gebet einschließen wird. Kibeho sei auf dem Weg zu einem großen internationalen Wallfahrtsort zu werden. Er selbst würde die Grundsteinlegung des neuen Gebäudes vornehmen.

Ich schließe mich den guten Wünschen des Bischofs an und hoffe, dass Sie eine erholsame Urlaubszeit haben. 

Ihr

 


Pfarrer Richard Kocher
(Programmdirektor)

MONATSKOMMENTAR


Jeden Monat berichtet unser Programmdirektor, Pfr. Richard Kocher, für Sie in einer Videobotschaft über die aktuellen Entwicklungen und Highlights bei Radio Horeb.

Kommentar - August 2016 - Pfr. Richard Kocher

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Topsendung Nr. 1


"Amoris laetitia – ein päpstliches Schreiben im Gespräch."

Ref.: Prof. Dr. Christoph Ohly, Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät

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Topsendung Nr. 2


Verzeihen und Versöhnen – Barmherzigkeit in der Hagiotherapie.    

Ref.: Diakon Bernd Faßbender

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